Mehr Wald für Sachsen: Warum die Landesregierung und die Stiftung Wald auf Aufforstung setzen und welche Regionen besonders im Fokus stehen.
Gemeinsam mit der Stiftung Wald will die Landesregierung mehr und mehr Bäume im Freistaat pflanzen. Bislang seien bei mehr als 20 Aktionen seit 2022 gut 30.000 Bäume in ganz Sachsen gepflanzt worden, teilte die Staatskanzlei mit. Dabei liege Sachsen mit einem Waldanteil von gut 28 Prozent noch unter dem Bundesdurchschnitt und gehöre damit zu den waldärmeren Ländern in Deutschland, so Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Kretschmer: Bäume sind ein Gewinn für Klima und Artenvielfalt
"Jeder gepflanzte Baum ist ein messbarer Gewinn für Klima, Artenvielfalt und die Menschen in unserem Land. Unsere Wälder sind ein unschätzbarer Teil unserer Heimat und unserer Zukunft", sagte der CDU-Ministerpräsident.
Jedes Jahr bringe neue Herausforderungen mit sich, ob durch Brände oder den Borkenkäfer, betonte Henrik Lindner, Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen. "Die Wiederbewaldung muss vor allem dort gelingen, wo die Schutzfunktionen der Wälder dringend gebraucht werden." Im Moment liege das Engagement vor allem im Vogtland, in der Sächsischen Schweiz und in den Randbereichen des Waldbrandgebietes Gohrischheide. Dort hatte im Vorjahr ein verheerender Waldbrand gewütet.
