Dreimal fliegt in der Innenstadt von Neunkirchen ein Brandsatz auf kirchliche Einrichtungen. Zweimal trifft es eine Kirche. Nun sitzt ein Verdächtiger in U-Haft.
Nach drei Brandstiftungen an kirchlichen Einrichtungen in der Neunkirchener Innenstadt ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Bei Durchsuchungen in der Wohnung des 45-Jährigen seien umfangreiche Beweise sichergestellt worden, teilte die Polizei mit.
Der Beschuldige befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken auf Anfrage mit. Es bestehe dringender Tatverdacht der schweren Brandstiftung in drei Fällen, wobei es in zwei Fällen beim Versuch blieb, hieß es.
Die Wurfbrandsätze trafen Anfang Januar zweimal die Christuskirche und einmal ein Büro des Diakonischen Werks. An der Kirche wurde laut Staatsanwaltschaft die Eingangstür sowie ein Fenster beschädigt und der Innenraum durch Brandgase und Rauch kontaminiert.
An dem andere Gebäude sei die gläserne Eingangstür und die Inneneinrichtung eines Büros beschädigt worden. Verletzt wurde laut Staatsanwaltschaft nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. "Die Taten ereigneten sich sämtlich zur Nachtzeit."
