Überfrierende Nässe sorgte in Teilen des Nordens für Unfälle. Wie sich die Lage laut Wetterdienst entwickelt – und wann es wieder glatt werden könnte.
Wegen der überfrierenden Nässe in vielen Regionen Norddeutschlands hat es vereinzelt Unfälle gegeben. Die Polizei Hamburg berichtete von wenigen kleineren Vorfällen.
Bei Flensburg gab es laut offiziellen Angaben fünf Unfälle wegen Glätte. In Joldelund im Kreis Nordfriesland hat sich ein Auto überschlagen, die Fahrerin des Autos wurde dabei schwer verletzt. Darüber hinaus gab es in Schleswig-Holstein laut Polizei eher wenige Glätte-Unfälle. In Mecklenburg-Vorpommern habe es etwa zehn Unfälle seit gestern Abend aufgrund von glatten Straßen gegeben. Insgesamt seien dabei vier Menschen leicht verletzt worden.
Hamburger Winterdienst mit vielen Kräften im Einsatz
Der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg (SRH) teilte mit, man sei seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Rund 100 Einsatzkräfte streuen wichtige Hauptverkehrsstraßen und ausgewählte Radwege. Die SRH bittet weiterhin alle Verkehrsteilnehmenden um Vorsicht.
Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehen davon aus, dass sich die Glättegefahr mit den steigenden Temperaturen im Laufe des Morgens im Norden legen wird. Auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bestehe voraussichtlich keine Glättegefahr in Hamburg und Schleswig-Holstein. Über das Wochenende könne es im gesamten Norden in der Nacht wieder glatt werden.
