Mit "Optimist (Ha ha ha)" will Molly Sue beim deutschen ESC-Vorentscheid überzeugen. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur verrät sie, in welche Fußstapfen sie gerne treten würde.
Newcomerin Molly Sue tritt mit ihrem Popsong "Optimist (Ha ha ha)" im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) an. Die aus Laboe (Kreis Plön) stammende Künstlerin singt in ihrem Beitrag über ihre inneren Ängste.
Der Song sei ein Stück Autobiografie, sagte die 25-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Es soll darum gehen, dass Menschen manchmal anders auftreten, als sie eigentlich auch tief drin empfinden", erklärte sie. Und dass man aus jeder Hürde im Leben etwas Positives mitnehmen könne.
Molly Sue mit großen Zielen
Molly Sue Horn, so ihr voller Name, macht seit Jahren eigene Musik. Bekannt wurde sie 2015, als sie bei der Castingshow "The Voice Kids" das Halbfinale erreichte. Damals gehörte sie zum Team von Lena Meyer-Landrut, der ESC-Gewinnerin von 2010. "Und genau in die Fußstapfen würde ich auch gerne treten", betonte Molly Sue.
Sie hatte sich nach eigenen Angaben mit einem Video beworben, das sie wegen der guten Akustik in der Badewanne aufgenommen hatte. Ihre Eltern unterstützten sie schließlich. Molly Sue erklärte: "Die haben gesagt: Alles klar, wenn du das so alleine auf die Beine gestellt hast, dann begleiten wir das jetzt auch."
"Riesenehre" auf der Bühne zu stehen
Beim ESC vor 160 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern zu singen, schreckt die Schleswig-Holsteinerin nicht ab. "Wenn ich auf der Bühne stehen darf, dann freue ich mich einfach", betonte sie. Und dann wolle sie "abliefern."
Schon jetzt beim Vorentscheid wolle sie einfach ihren Song singen und die Gefühle, die sie empfinde, mit der Welt teilen. "Excitement wäre jetzt das englische Wort - Im Deutschen will ich Freude sagen", sagte Molly Sue. Allein die Chance, auf der Bühne zu stehen, sei für sie eine "Riesenehre".
Das Live-Event "Eurovision Song Contest - Das Deutsche Finale 2026" steigt am 28. Februar ab 20.15 Uhr im Ersten. Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderieren. Dabei wählt eine internationale Jury die drei besten Acts aus. Aus denen entscheidet das Publikum, wer für Deutschland im Mai zum Eurovision Song Contest nach Wien fährt.
