Ritter Sport gegen quadratische Haferriegel. Milka gegen lila Schokolade. Adidas gegen Nike. Das Markenrecht führt immer wieder zu erbitterten Gerichtsprozessen.
Hat ein Unternehmen eine starke, erfolgreiche Marke, sind Angriffe der Konkurrenz fast sicher. Von allen Seiten wird versucht, sie zu beschädigen oder von ihr zu profitieren. Für die Marke selbst erscheint es fast überlebenswichtig, solche Angriffe abzuwehren. Anderen erscheinen die Klagen hingegen manchmal absurd.
Es gibt Markenrechtskämpfe zwischen großen Firmen und kleine Marken, die Konzerne bewusst herausfordern. Und es gibt solche, die eher zufällig ins Visier des Markeninhabers gestolpert sind. Häufig endet der Streit vor Gericht, wo die Beweisaufnahme Kurioses bieten kann.
Farben, Streifen, Bären sind Fälle fürs Gericht
Manchmal geht es in den Prozessen um geometrische Formen wie bei der Klage von Ritter Sport gegen quadratische Haferriegel. Manchmal geht es um eine Farbe wie bei Milka vs. Tony’s Chocolonely. Mal geht es um ein paar Streifen wie bei Nike gegen Adidas und mal wie bei Haribo vs. Lindt um Bären, die nur sehr entfernt miteinander verwandt sind.
