Nach dem Tod seiner kleinen Enkelin saß er als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der Mann wurde nun tot in seiner Zelle gefunden.
Im Gefängnis in Burg (Jerichower Land) ist ein Untersuchungshäftling tot aufgefunden worden, dem ein Tötungsdelikt an seiner fünf Monate alten Enkelin vorgeworfen wurde. Laut dem Justizministerium in Magdeburg wird von einer Selbsttötung des Mannes ausgegangen. Es werde ermittelt. Der Gefangene war am Donnerstagmorgen in seinem Einzelhaftraum leblos gefunden worden.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Magdeburg sagte, das Verfahren gegen den Beschuldigten sei nun beendet. Rettungskräfte waren im November vergangenen Jahres nach Ilberstedt gerufen worden. Sie versuchten, den Säugling zu reanimieren. Das Kind starb aber noch an der Einsatzstelle im Rettungswagen. Der 55 Jahre alte, deutsche Großvater saß als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
