Domen Prevc passiert ein Missgeschick, die deutschen Skiflieger verpassen das Podest. Der Abschlusstag der WM hat es in sich.
Auch nach einem kuriosen Missgeschick von Dominator Domen Prevc haben die deutschen Skiflieger im Teamspringen der Weltmeisterschaft eine Medaille verpasst. Durch den vierten Platz von Felix Hoffmann, Pius Paschke, Karl Geiger und Philipp Raimund bleiben die DSV-Adler im Skifliegen zum ersten Mal seit 2010 ohne WM-Edelmetall.
Bereits im Einzel in Oberstdorf war zum ersten Mal seit 16 Jahren kein Deutscher in den Top Ten gelandet. Raimund war dabei als 13. der beste Lokalmatador gewesen. "Uns fehlen die guten Flüge. Heute war es nicht so schön", sagte Hoffmann der ARD.
Spannender Zweikampf an der Spitze
Den spannenden Zweikampf um den Titel entschied Japan für sich. 9,6 Punkte betrug der Vorsprung vor Österreich. Dahinter komplettierte das norwegische Quartett das Podest.
Prevc - tags zuvor noch souverän Einzel-Weltmeister geworden - hatte im dichten Schneetreiben von Oberstdorf für eine mehrminütige Unterbrechung gesorgt, nachdem seine Skier die Heini-Klopfer-Schanze hinuntergerutscht waren. Der Slowene durfte deshalb wegen Eigenverschuldens im ersten Durchgang nicht starten. Damit büßte das Team die Chance auf Edelmetall ein und landete auf dem sechsten Rang.
