In Bremen spricht die Polizei nach vereinzelten Angriffen mit Pyrotechnik von einer "arbeitsreichen Nacht". Am Morgen findet die Innensenatorin deutliche Worte.
Bremens Innensenatorin Eva Högl hat die Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht als "erschreckend" kritisiert. "Wer Polizistinnen und Polizisten angreift, greift unseren Rechtsstaat an. Unsere Einsatzkräfte brauchen Rückendeckung – von der Politik, von der Justiz und von der Gesellschaft", sagte Högl laut Mitteilung.
"Arbeitsreiche Nacht" für die Polizei
Zuvor hatte die Polizei in der Hansestadt von einer "arbeitsreichen Nacht" berichtet. Fünf Polizisten erlitten ein Knalltrauma, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Bei einigen Einsätzen musste die Feuerwehr unterstützt werden, weil sie mit Pyrotechnik beschossen wurde. Von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr am Neujahrsmorgen sei die Polizei zu 300 Einsätzen ausgerückt.
"Erschreckend sind die Angriffe auf Einsatzkräfte, Gewalt und Widerstand gegen Polizei und Feuerwehr", wurde Högl weiter zitiert. Konkret gehe es "um gezielte Prävention, Investitionen in den Schutz und die Sicherheit der Polizei sowie konsequente Strafverfolgung".
