Nach dem Ende des Bündnisses von SPD und BSW stehen die Zeichen auf Rot-Schwarz: Die Verhandlungsteams von SPD und CDU geben eine Empfehlung für Verhandlungen ab.
Die Verhandlungsteams von SPD und CDU in Brandenburg haben ihren Parteigremien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen. Beide Partner seien sich einig, dass Brandenburg zeitnah eine neue Koalition bekommen soll, teilten die Generalsekretäre Kurt Fischer (SPD) und Gordon Hoffmann (CDU) mit. SPD und CDU wollten daher zügig in Koalitionsverhandlungen einsteigen. Die Landesspitzen müssen noch entscheiden.
"Die Gespräche zwischen den Verhandlern von SPD und CDU haben in einer konstruktiven, harmonischen und produktiven Atmosphäre stattgefunden", erklärten beide Parteien. "Beide Parteien sind sich der großen Verantwortung für Brandenburg bewusst." Die Verhandlungen sollten gründlich und mit der nötigen Ruhe erfolgen. "Nach den Ereignissen der letzten Woche braucht es jetzt vor allem Stabilität und Verlässlichkeit in der Brandenburger Landespolitik."
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die SPD/BSW-Koalition in der vergangenen Woche beendet. Zuvor waren mehrere Abgeordnete aus der BSW-Fraktion ausgetreten. Die BSW-Fraktion wollte zudem kein Bekenntnis zur Koalition von allen Abgeordneten abgeben.
