Eigentlich wollte Bundesumweltminister Carsten Schneider an diesem Freitag über die neue Kaufprämie für Elektroautos informieren. Doch in letzter Minute wird die Pressekonferenz verschoben.
Wer beim Kauf eines Elektroautos auf staatliche Förderung setzt, muss noch ein paar Tage auf letzte Details warten. Anders als angekündigt informiert Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) doch nicht an diesem Freitag über die neue Kaufprämie. Der Termin wurde auf Montag verschoben. Zur Begründung verwies das Umweltministerium auf "letzte Detail-Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung".
Über einige Einzelheiten der künftigen Förderung berichtete die "Bild"-Zeitung bereits. So soll die Prämie rückwirkend für E-Autos gelten, die seit dem Jahreswechsel neu zugelassen wurden. Je nach Einkommen, Familienstand und weiteren Kriterien sollen demnach Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro möglich sein.
"Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren", sagte Schneider der Zeitung. Union und SPD hatte sich im vergangenen Jahr auf neue milliardenschwere Kaufanreize geeinigt, die insbesondere Haushalten mit kleinem und mittlerem Einkommen zugutekommen sollen.
Offen sind bislang hingegen noch Details, zum Beispiel, in welchem Umfang sogenannte Plug-in-Hybride gefördert werden, also Fahrzeuge, die sowohl batteriebetrieben also auch mit Treibstoff fahren können.
Bundesumweltministerium zu bisher bekannten Förderplänen
