Michael B. Jordan spricht über seine erste Oscar-Nominierung für "Sinners" und den Rekord, den der Film aufgestellt hat.
Michael B. Jordan (38) ist für seinen ersten Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. Der Horrorfilm "Sinners" von Ryan Coogler (39) kam insgesamt auf 16 Nominierungen und stellte damit einen neuen Rekord auf: "Sinners" ist jetzt der Film mit den meisten Oscar-Nominierungen in der Geschichte von Hollywood. Das muss man alles erst mal verarbeiten. Nach den vielen guten Nachrichten des Tages, sprach Michael B. Jordan mit dem "Hollywood Reporter" und versuchte die Neuigkeiten einzuordnen.
Er rief zuerst seine Mutter an
"Ich bin schon lange Teil dieser Branche", sagt Jordan. Er habe die Academy, große Regisseure und Schauspieler über Jahre hinweg bewundert. "Plötzlich selbst Teil dieser Gespräche rund um die Oscars zu sein - das fühlt sich bestätigend an", erklärt der Schauspieler.
Jordan gibt im Interview zu, dass er nicht morgens um halb sechs aufgestanden ist, sondern es erst einmal ruhiger angehen wollte, um zu sehen wie die Nachrichtenlage zu Beginn des Tages aussieht. Er sei dann zu "viel Liebe und Zuneigung" aufgewacht. Nachdem er von seiner Nominierung erfahren hatte, rief er zunächst eine ganz besondere Person an.
Sein erster Anruf ging an seine Mutter. "Sie ist der Grund, warum ich überhaupt Schauspieler geworden bin. Mit ihr diesen Moment zu teilen, bedeutet mir alles", sagt Jordan. Und obwohl er auch sagt, dass er erst alles verdauen müsse und ihm die Worte fehlen, teilt er mit: "Auf diese Weise wertgeschätzt zu werden ist eine Ehre".
Freude für die Kollegen
Auch für seine Co-Stars Wunmi Mosaku (39) und Delroy Lindo (73) ist es die erste Oscar-Nominierung. Mosaku ist als Beste Nebendarstellerin und Lindo in der Kategorie des Besten Nebendarstellers nominiert. Auf die Nominierungen seiner "Sinners"-Kollegen angesprochen, sagte Jordan: "Ich könnte nicht glücklicher für sie sein."
Michael B. Jordan wurde durch Serien wie "The Wire" und "Friday Night Lights - Touchdown am Freitag" bekannt. Ryan Coogler, mit dem Jordan seit über einem Jahrzehnt regelmäßig zusammenarbeitet, ist für die Beste Regie und das Beste Originaldrehbuch nominiert.
Jordan nennt Coogler liebevoll "Coog". Bei der Oscarverleihung am 15. März wird sich zeigen, ob die enge Zusammenarbeit von Coogler und Jordan ihren bislang größten Triumph feiern wird.
