Sie soll das Ventil einer Gasflasche im Auto ihrer Chefin aufgedreht haben. Die mutmaßliche Tat einer Frau hätte schlimme Folgen haben können. Was ist über ein mögliches Motiv bekannt?
Aus Verärgerung über eine Kündigung soll eine 40 Jahre alte Frau eine Sprengstoffexplosion im Fahrzeug ihrer Arbeitgeberin geplant haben. Nun hat vor dem Landgericht Stade ein Prozess gegen die Angeklagte begonnen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll die Deutsche das Ventil einer Gasflasche aufgedreht haben, die im Wagen der Arbeitgeberin lag.
Sie soll demnach geplant haben, dass Gas ausströmt und es zu einer Explosion kommt, wenn Menschen in dem Fahrzeug rauchen. Ein Mitarbeiter habe den Gasgeruch allerdings bemerkt, so sei die Explosion verhindert worden. Für den ersten Verhandlungstag war die Befragung von Zeugen geplant. Es wurden drei weitere Prozesstage festgelegt. Der konkrete Tatvorwurf gegen die 40-Jährige lautet: versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.
