Eine Woche nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens wird in der Region Andalusien am Sonntag der 45 Todesopfer gedacht. In der Hafenstadt Huelva findet am Abend (19.30 Uhr) eine Mahnwache statt. Am Samstag kommender Woche findet in Huelva, dem Ziel eines der beiden verunglückten Hochgeschwindigkeitszüge, zudem eine staatliche Trauerfeier statt, an der Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez und Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno teilnehmen werden.
In der Nähe von Adamuz nordöstlich von Córdoba war am vergangenen Sonntag ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Bahnunternehmens Iryo entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 45 Menschen kamen dabei ums Leben. Erste Ermittlungen deuten auf einen Schienenbruch als Unglücksursache hin.
