Der Film "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski hat es nicht unter die fünf Oscar-Nominierungen geschafft. Kulturminister Robra sieht das nicht nur negativ.
Der Film "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski hat es zwar nicht in die Nominierungs-Endrunde für die Oscars geschafft - Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) sieht in ihm dennoch einen großen Erfolg. "Die Auswahl als deutscher Beitrag und der Sprung auf die internationale Shortlist sind bereits eine große Anerkennung der künstlerischen Leistung von Mascha Schilinski und ihrem Team", erklärte Robra in Magdeburg. "Der Film hat Sachsen-Anhalt und die Altmark sichtbar gemacht."
Die Geschichte von vier Frauen, die in einem Zeitraum von rund 100 Jahren auf einem Hof gelebt haben, wurde im Sommer 2023 hauptsächlich in der Altmark gedreht.
Nach einer Vorauswahl im Dezember war der Film einer von 15 Kandidaten in der Oscar-Sparte International Feature Film. Für die Endrunde reichte es aber nicht. "In die Sonne schauen" wurde im vergangenen Jahr bereits in Cannes ausgezeichnet und sorgte für Aufmerksamkeit für die Altmark.
