Bundesligist Eintracht Frankfurt hat gegen FK Karabach Agdam eine späte und schmerzhafte Niederlage kassiert. Damit ist die Champions-League-Saison für die Hessen fast beendet.
Die weißen Trikots von Eintracht Frankfurt verschwanden zunächst in einer schwarzen Jubeltraube von Außenseiter FK Karabach Agdam – und dann so schnell wie möglich in der Kabine. Nach dem bitteren Last-Minute-K.o. in der Champions League wollten Robin Koch und seine Kollegen in der eisigen Kälte von Baku nur noch weg.
Die Eintracht von Interimstrainer Dennis Schmitt unterlag am Abend trotz einer 2:1-Führung noch in letzter Minute mit 2:3 (1:1) beim Außenseiter aus Aserbaidschan und hat vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr, einen Platz unter den ersten 24 der Königsklassen-Tabelle zu erreichen. Das späte Siegtor von Bahlul Mustafazada in der vierten Minute der Nachspielzeit machte die letzten minimalen Hoffnungen zunichte.
"Das kann nicht sein, dass wir wieder so spät zwei Gegentore bekommen. Wir kriegen jedes Spiel drei Gegentore. Dann wird es einfach schwer, Spiele zu gewinnen", sagte Ansgar Knauff bei DAZN. "Es ist einfach sehr, sehr ärgerlich."
Erstes Spiel für Eintracht Frankfurt nach Trainerwechsel
Vor rund 30.000 Zuschauern trafen Can Uzun (10. Minute) und Joker Fares Chaibi (78./Foulelfmeter) aufseiten der Gäste, die erstmals seit der Trennung von Dino Toppmöller wieder aufliefen. Der starke Doppeltorschütze Camilo Duran (4./80.) hielt die Gastgeber im Spiel – bevor Mustafazada die euphorischen Heimfans mit dem letzten Angriff der Partie jubeln ließ.
Damit ist das letzte Spiel der Eintracht in der Liga-Phase am nächsten Mittwoch (21.00 Uhr) gegen Tottenham Hotspur ohne Relevanz, mit nur vier Punkten ist der Rückstand zu groß.
