2.000 Menschen demonstrieren in Stuttgart laut Polizei gegen Gewalt an Zivilisten in Syrien. Die Veranstaltung bleibt nicht ohne Zwischenfälle.
Bei einer pro-kurdischen Demonstration in Stuttgart haben mehrere Tausend Menschen teilgenommen. 20 Teilnehmer seien angemeldet gewesen, in der Spitze seien es 2.000 gewesen, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Die Demonstration stand unter dem Motto "Solidarität mit Rojava" und steht vermutlich im Zusammenhang mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien. Mehrere Hundert Polizisten waren den Angaben zufolge im Einsatz.
Die Demonstration sei am späten Abend im Bereich des Börsenplatzes angehalten worden, hieß es weiter. Teilnehmer hätten Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte geworfen, diese hätten im Gegenzug Pfefferspray eingesetzt. Zudem seien zahlreiche Menschen vermummt gewesen. Zu möglichen Festnahmen war zunächst nichts bekannt.
Friedliche Teilnehmer hätten die Möglichkeit, sich zu entfernen, schrieb die Polizei auf der Plattform X. Der Einsatz dauert demnach an.
