Die Anklage wirft dem Angeklagten vor, den Treueeid auf den IS abgelegt und ein Selbstmordattentat vorbereitet zu haben. Was im Prozess am Oberlandesgericht Düsseldorf zur Sprache kommt.
Ein 23-Jähriger aus Leverkusen soll sich zu einem Selbstmordanschlag in Syrien bereit erklärt haben. Am Oberlandesgericht Düsseldorf habe der Prozess gegen den Syrer mit der Verlesung der Anklage begonnen, sagte ein Gerichtssprecher.
Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wirft dem Mann vor, versucht zu haben, Mitglied der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu werden. Der Angeklagte habe über den Messengerdienst Telegram einen Treueeid auf den IS-Kalifen abgelegt in der Annahme, nun IS-Mitglied zu sein.
Dann habe er erklärt, ein Selbstmordattentat in Syrien verüben zu wollen und konkrete Vorbereitungen für seine Ausreise nach Syrien getroffen. Der Mann befindet sich seit August 2025 in Untersuchungshaft. Bis Ende April sind 21 Verhandlungstage angesetzt.
