Seit Tagen gibt es kein trinkbares Wasser in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. Das Reinigen der Hochbehälter wird noch eine Weile dauern. Erste Fortschritte gibt es schon.
In der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und in Zweibrücken-Mörsbach kann das Leitungswasser weiterhin nicht getrunken werden. Schon seit Donnerstag sind rund 3.000 Menschen davon betroffen, wie die Stadt mitteilte. Erst Ende der Woche sollen die Reinigungsarbeiten der Hochbehälter abgeschlossen sein. Bis dahin kann das Wasser nur zum Duschen benutzt werden.
Ursache waren Malerarbeiten an einem Hochbehälter in der vergangenen Woche, bei denen Dämpfe entstanden waren. Diese sorgten für einen seltsamen Geruch des Trinkwassers. Lösungsmittel gelangte laut Stadt aber nicht ins Wasser. Das Gesundheitsamt ging nicht von einer Gefährdung aus.
Reinigungsarbeiten sind gestartet, aber nicht abgeschlossen
Inzwischen wurde die erste Kammer des Hochbehälters gereinigt und desinfiziert. Nach einwandfreien Analyseergebnissen wurde sie am späten Sonntagnachmittag wieder in Betrieb genommen. Die zweite Kammer sei ab Sonntag zur Vorbereitung der Reinigungsarbeiten entleert worden, die im Laufe des Montags stattfinden sollen.
Mittlerweile sei das Wasser wieder geruchsfrei. Es wurde den Angaben zufolge für eine erste Netzspülung in Richtung der Gemeinden Großbundenbach, Kleinbundenbach und Wiesbach genutzt.
Feuerwehr gibt Trinkwasser aus
Die Feuerwehr gibt Trinkwasser für Betroffene aus. Geöffnet seien die jeweiligen Gerätehäuser am Montag von 17 bis 19 Uhr. Landwirtschaftliche Betriebe werden vom Technischen Hilfswerk versorgt, hieß es im Innenministerium. Zudem seien die Bürgertelefone der Stadt Zweibrücken und der Verbandsgemeinde erreichbar.
