Der US-Bürger Alejandro Rosales Castillo soll 2016 eine junge Frau getötet und danach in eine Schlucht geworfen haben. Nun wurde der vom FBI gesuchte Mann in Mexiko festgenommen.
Einer der zehn von der US-Bundespolizei FBI meistgesuchten Verbrecher ist in Mexiko gefasst worden. Der seit einem Jahrzehnt wegen des Mordes an einer jungen Frau gesuchte 27 Jahre alte US-Bürger Alejandro Rosales Castillo sei im zentralen Bundesstaat Hidalgo von mexikanischen Soldaten und Polizisten festgenommen worden, erklärten die örtlichen Behörden am Samstag.
Das FBI bestätigte die Festnahme des Mannes, der 2016 die 23-jährige Truc Quan "Sandy" Ly Le getötet haben soll, mit der er zusammen in einem Restaurant in Charlotte im Bundesstaat North Carolina gearbeitet hatte. Auf den flüchtigen US-Bürger hatte das FBI eine Belohnung von 250.000 Dollar (216.000 Euro) ausgesetzt.
US-Bürger wegen Mord an Frau auf FBI-Fahndungsliste
US-Medien zufolge hatte der Beschuldigte eine kurze Beziehung zu dem Mordopfer und sich von der jungen Frau Geld geliehen. Er verabredete sich demnach mit der jungen Frau, um seine Schulden zu begleichen, verschleppte sie aber stattdessen und zwang sie, an einem Geldautomaten ihre Ersparnisse abzuheben. Danach soll er sie in einem Waldstück mit einem Kopfschuss getötet und ihre Leiche in eine Schlucht geworfen haben.
Dem Festgenommenen solle wegen vorsätzlichen Mordes, bewaffneten Raubs, Diebstahls eines Fahrzeugs und Entführung der Prozess gemacht werden, erklärte der mexikanische Sicherheitsminister Omar García Harfuch im Onlinedienst X. Der US-Botschafter in Mexiko-Stadt, Ronald Johnson, lobte auf X, die Festnahme sei ein Ergebnis "der gemeinsamen Bemühungen" der Regierungen der beiden Nachbarstaaten.
