Jacqueline Pfeifer ist bereit für Olympia. Beim Weltcupfinale holt sie den zweiten Saisonsieg. Susanne Kreher macht ihre Olympia-Qualifikation perfekt.
Jacqueline Pfeifer hat mit ihrem Sieg beim Weltcupfinale in Altenberg Rang zwei im Skeleton-Gesamtweltcup eingefahren. Die 30-Jährige von der RSG Hochsauerland, die auch das Auftaktrennen auf der neuen Olympia-Bahn in Cortina d'Ampezzo gewonnen hatte, fährt daher mit einem guten Gefühl zu den Olympischen Winterspielen.
"Ich bin gerade sehr glücklich. Der zweite Lauf ist mir gut gelungen, ich wusste aber auch, dass ich am Start nochmal zulegen muss", sagte Pfeifer und betonte: "Das gibt mir ein gutes Gefühl für Olympia." Die Olympia-Zweite von Pyeongchang 2018 fuhr im Finaldurchgang in 57,06 Sekunden Bahnrekord und verwies Teamkollegin Susanne Kreher mit 0,33 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde die Belgierin Kim Meylemans, die mit nur fünf Zählern Vorsprung den Gesamtweltcup vor Pfeifer gewann.
Kreher schafft Olympia-Norm im letzten Rennen
Kreher vom Dresdner SC schaffte mit Rang zwei die interne Olympia-Qualifikation mit drei Platzierungen unter den besten Acht und weinte vor Glück im Ziel. "Es ist toll, dass ich jetzt endlich die Olympia-Tickets gebucht habe. Ich wusste, mit der Fahrt kann es noch aufs Podest gehen", sagte die Sächsin, die nach Lauf eins auf ihrer Heimbahn noch auf Rang vier gelegen hatte.
Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise vom BSC Winterberg, die ebenfalls für Olympia qualifiziert ist, kam auf Rang fünf. Corinna Leipold vom WSV Königssee wurde Achte.
