Rotaviren sorgen im Norden für deutlich mehr schwere Magen-Darm-Erkrankungen – vor allem bei den Kleinsten. Welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten.
Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit Rotaviren in Schleswig-Holstein hat 2025 deutlich zugenommen. Im vergangenen Jahr gab es 948 Infektionsfälle mit dem Rotavirus, wie eine Sprecherin der Krankenkasse AOK NordWest der Deutschen Presse-Agentur sagte. Basis sind Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin. 2024 hatte es im Norden 569 Fälle gegeben.
Rotaviren verursachen nach früheren Angaben der Krankenkasse Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung den Angaben zufolge bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust.
