Königliche Kostüme, soziale Mission: Wie Sternsinger auch in der Wiesbadener Staatskanzlei Kindern in fernen Ländern Hoffnung geben wollen.
Bunte und prächtige Kostümierungen: Sternsinger aus dem katholischen Bistum Limburg haben Hessens Landesvater Boris Rhein in seiner Wiesbadener Staatskanzlei besucht. Der CDU-Ministerpräsident sagte laut Mitteilung: "Sternsinger sind Botschafter für Hoffnung und Nächstenliebe."
Rhein ergänzte: "Weltweit müssen Millionen Kinderarbeiten. Und das, obwohl die Weltgemeinschaft sich vorgenommen hat, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden." Für dieses bislang nicht erreichte Ziel setzt sich laut dem Ministerpräsidenten die aktuelle bundesweite Sternsinger-Aktion "Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit" ein.
"Kinder können die Welt verändern"
"Die Sternsinger engagieren sich in diesem Jahr dafür, Kinder vor ausbeuterischer Arbeit zu schützen und ihnen Zugang zu Bildung sowie zu besseren Zukunftsperspektiven zu ermöglichen", erklärte der Regierungschef. "Das gesammelte Geld kommt unter anderem Kindern in Bangladesch zugute." Die Sternsinger vermittelten die Botschaft "Kinder können die Welt verändern".
In der hessischen Staatskanzlei nahm der Ministerpräsident laut Mitteilung von den jungen Sängern auch den traditionellen lateinischen Haussegen "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) entgegen. Die bundesweite Aktion mit Sternsingern gibt es bereits seit 1959.
