Klein & knusprig: Wer baut die heißeste Kiste? Fünf Minibacköfen im Test

Published 3 hours ago
Source: stern.de
Klein & knusprig: Wer baut die heißeste Kiste? Fünf Minibacköfen im Test

Der große stern-Minibackofen-Test 2026: Sie haben nur eine kleine Küche? Dann könnte einer der von uns getesteten Minibacköfen eine gute Alternative zur klassischen Backröhre sein.

Pizza, Brötchen, Kuchen: Deutschland backt gern und viel. Neben dem klassischen Backofen mit der großen Klappe unterhalb des Küchenherds gibt es auch kompakte Geräte, die auf dem Küchenblock oder dem Regalbrett Platz finden: Minibacköfen. Ihre Hersteller versprechen auf weniger Raum gleiche Ergebnisse wie die der großen Brüder. Es tummeln sich Dutzende Anbieter und noch viel mehr Angebote auf dem Markt, die sich vor allem im Detail unterscheiden. stern hat für Sie fünf gefragte Minibacköfen in Betrieb genommen und sich drei weitere Modelle genauer angesehen. Lesen Sie in diesem Test von allen wichtigen Vor- und Nachteilen der einzelnen Geräte sowie wichtigen allgemeinen Empfehlungen rund um Minibacköfen.

Minibackofen: Diese Geräte haben wir getestet

Weitere lohnende Minibacköfen

Folgende Minibacköfen haben wir nicht selbst getestet, sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen:

Fazit: Das ist der beste Minibackofen

Eindeutiger Testsieger in diesem Vergleich ist der Minibackofen von Stillstern und er hat den etwas sperrigen Namen MB 35-LED 2G. Er macht von allen Kandidaten den hochwertigsten Eindruck und lieferte im Test einwandfreie Ergebnisse, ohne dabei mit rund 100 Euro als Online-Angebot (UVP: 114,90 Euro) besonders teuer zu sein. Die Auszeichnung als Preistipp der Redaktion geht an den Steinborg SB-3005S, den Sie im Netz als Offerte für rund 35 Euro ergattern können. Seine Leistungen reichen erstaunlich nah an die der wesentlich teureren Mitbewerber heran. Einzig sein kleiner Garraum sowie die etwas einfachere Konstruktion und Verarbeitung sollten Sie sich bei Interesse vor dem Kauf bewusst machen.

Vier von fünf getesteten Minibacköfen haben in kurzer bis angemessener Zeit uneingeschränkt genießbare Ergebnisse erzielt. Lediglich der Minibackofen von Severin ist nach unseren Erkenntnissen nur bedingt brauchbar. Weitere erwähnenswerte Unterschiede haben wir vor allem beim Bedienkonzept, der Temperatur der Gehäuse im Betrieb und den Backraumgrößen ausgemacht.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Minibacköfen

 Stillstern MB 35-LED 2GRommelsbacher BGS 1400Ariete bon cuisine 250Steinborg SB-3005SSeverin TO 2068Russell Hobbs Express Air Fry MinibackofenClatronic KK 3786Tefal Toast'N Grill TL6008
Gesamteindruck 
(max. 5 Sterne)
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Testsieger
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Preistipp
⭐️⭐️nicht in der Wertungnicht in der Wertungnicht in der Wertung
Abmessungen (cm, BxTxH)52x41x3346x38x3046x41x3038x32x2343x38x2946x35x3051x33x4040x21x14
Stellfläche (cm²)2132174818451216163416101683432
Nutzvolumen (l) / max. Tiefe (cm)35 / 3222 / 2625 / 2513 / 2420 / 3020 / 3028 / k. A.k. A. / 16
Leistungsaufnahme (Watt)*1600138015001200150015001500 (zusätzlich: 1600 Kochplatten)1300
Temperaturbereiche (°C)*40-230100 bis 23090 bis 23065-230100-230120-220, Warmhalten100-230100-210
BetriebsartenOberhitze, Unterhitze, Ober+Unterhitze, optional mit UmluftVollhitze, Umluft mit Ober-, Unter- oder Vollhitze, AuftauenOber- und Unterhitze, Ober+Unterhitze, optional mit UmluftOberhitze, Unterhitze, Ober+UnterhitzeOberhitze, Unterhitze, Ober+UnterhitzeGrill, Heißluftfritteuse, Toast, WarmhaltenOberhitze, Unterhitze, Vollhitze, UmluftToaster, Backofen
BedienungkonzeptTouchpad in deutscher Sprache, LED-AnzeigeDrehknäufe für Temperatur, Timer, BetriebsartKnäufe für Temperatur, Modus und Timer, Thermostat-LampeKnäufe für Temperatur, Betriebsmodus und TimerDrehknäufe für Temperatur, Betriebsart, TimerDrehknäufe für Temperatur, Timer, BetriebsartDrehknäufe für Temperatur, Betriebsart, Timer, KochplattenDrehknäufe für Temperatur, Ofen und Bräunung Toast
Anzahl Einschübe33334332
SicherheitsmerkmaleDoppelverglasungDoppelverglasungDoppelverglasung-Doppelverglasungk. A. Doppelverglasungk. A. 
GehäuseEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahl
ZusatzfunktionenDrehspieß, HeißluftfritteuseDrehspieß--DrehspießHeißluft-FrittierenDrehspießklassischer Toaster
sonstiger LieferumfangRost, Blech, Krümelblech, Heißluftfrittier-Korb, Drehspieß, HandschuheRost, Blech, Krümmelblech, DrehspießRost, Blech, KrümmelblechRost, Blech, KrümmelblechRost, Blech, Krümmelblech, PizzasteinRost, Blech, Krümmelblech, FrittierkorbRost, Blech, Krümmelblech, DrehspießRost, Blech, Krümmelblech
Garantie (Jahre)*34 Jahre222222
Automatiken / Timer13 / 1 bis 480 Min.- / 60 Min. + Dauerbetriebkeine / 60 minkeine / Timer 60 Min. + Dauerbetrieb- / 60 Min.- / 60 Min. + Toasttimer- / 60 Min. + Dauerbetrieb6 Toast-Bräunungsstufen / -
Masse (kg)8,28,16,43,15,66,110,24,9
Länge Anschlusskabel (ca. in cm)10585956595k. A. k. A. k. A. 
Preis (UVP)114,90 Euro184,99 Euro109,24 Euro59,90 Euro129,90 Euro199 Euro159 Euro99,99 Euro

* Herstellerangabe

So haben wir die Minibacköfen ausgewählt

Die folgenden Kriterien haben bei der Auswahl für den stern-Minibackofen-Test eine Rolle gespielt:

  • Marken- bzw. bekannter Hersteller im getesteten Bereich
  • Mindestanforderung: geschlossener Garraum, üblicher Temperaturbereich, Betrieb per Schuko-Stecker und 230 Volt
  • Idealerweise genug Platz für eine Standard-Tiefkühlpizza (25 Zentimeter Durchmesser)
  • gute Verfügbarkeit in bekannten Onlineshops wie Amazon oder Otto

So haben wir getestet

Im ersten Schritt war das Auspacken und Anfassen die Devise: Ist alles im Karton, was auch drin sein soll, und hat alles den Transport unbeschadet überstanden? Außerdem machen wir uns einen ersten Eindruck von der Qualität und der Konstruktion: Wie hochwertig sind die Minibacköfen und ihr Zubehör verarbeitet, wie einfach benutzen wir die mechanischen Bauteile? Im Anschluss nehmen wir Maß und prüfen, wie viel Platz wir auf dem Küchenblock freiräumen müssen und ob das Anschlusskabel bis zur nächsten freien Steckdose reicht.

Dann stinkt es für eine Weile: Alle Minibacköfen müssen wir vor dem ersten Gebrauch zehn bis 20 Minuten laufen lassen, um produktionsbedingte Rückstände im Backraum zu verdampfen. Dabei kommt zum Teil gut sichtbar Qualm und Rauch aus Schlitzen und anderen Öffnungen. Bei der Gelegenheit vergleichen wir die tatsächliche Leistungsaufnahme der vom Hersteller angegebenen mit einem dazwischen geschalteten Leistungsmessgerät. Wir sehen uns außerdem alle Schalter, Knöpfe und auch die Anleitungen genauer an: Wie intuitiv können wir das Gerät einschalten und einstellen, und hilft die Anleitung weiter, wenn wir nicht weiter wissen?

Nachdem wir nun wissen, wie die Minibacköfen funktionieren, steigen wir in die Praxis ein und bereiten uns stellvertretend drei Klassiker zu: klassisches Toastbrot, eine Fritschteig-Aufbackbrezel und eine Tiefkühlpizza. Zunächst verteilen wir sechs Toastscheiben auf dem bei allen Geräten mitgelieferten Rost und wählen, sofern vorhanden, die Toast-Funktion oder alternativ 200 Grad bei Ober- und Unterhitze. Uns interessiert, wie lange es dauert, bis die Toastscheiben einen schönen goldbraunen Farbton haben und ansprechend knusprig sind. Außerdem zeigen uns die Toastscheiben im wahrsten Sinne eine interessante Heatmap: Ist die Hitze im Ofen gleichmäßig verteilt, sind auch Bräunungs- und Knusprigkeitsgrad auf allen Scheiben ähnlich. Werden dagegen einzelne Scheiben sichtbar dunkler als andere, wissen wir: An einigen Stellen war es heißer als an anderen. Ein möglichst ausgewogenes Bräunungsergebnis gefällt uns im Ergebnis natürlich besser als ein heterogenes. Die Aufback-Laugenbrezel bereiten wir nach Herstellerangaben zu und notieren, ob wir im Anschluss das gewünschte Backergebnis aus der Röhre ziehen.

Minibackofen Test: Heatmap
Ist die Hitze gut verteilt? Ein Rost voller Toast verrät, wo es besonders warm wird und wo weniger
© Roland Kontny

Nach so vielen Versuchen ist es Mittagszeit, darum muss jeder unserer Testkandidaten für uns noch eine Tiefkühlpizza aufbacken. Wir greifen dafür zum Standardmaß von 25 Zentimeter Durchmesser, denn das sollte jedes Gerät schlucken können. Auch hier schauen wir uns die tatsächliche Backzeit und das Ergebnis an und verteilen auch hierfür unsere Punkte.

Wichtig: Bei allen Backversuchen interessiert uns nicht die einzelne Sekunde, die das eine oder andere Gerät länger benötigt, sondern ob wir ein erwartbares und genießbares Ergebnis in angemessener Zeit bekommen, und wir vergleichen vor allem die jeweiligen Leistungen untereinander.

Nach unseren Tests in der Zubereitung von Speisen greifen wir zum feuchten Lappen, notieren für Sie, wie gut die Minibacköfen zu reinigen sind und ob wir dabei womöglich an einer Spitze oder scharfen Kante mit dem Schwammtuch oder gar unserer Hand hängenbleiben. Zum Glück ist uns nichts passiert – nun stehen sie wieder fast wie neu da.

Lesen Sie nachfolgend alle relevanten Ergebnisse im Detail.

Garen mit glatter Front: Stillstern MB 35-LED 2G

Optik: futuristisch. Als einziges Gerät im Test kommt der Stillstern MB 35-LED 2G ohne Knäufe aus. Alle Einstellungen nehmen Sie über das auf dem rechten Rand der Vorderseite befindliche Touchpanel vor. Das beruhigt die Gerätefront und mutet besonders hochwertig an. Sein großer Garraum macht den Stillstern gleichzeitig zum größten Minibackofen im Test. Bei begrenztem Platz sollten Sie also noch einmal genau nachmessen. Der optisch oberhalb des Touchpads verlängerte Klappengriff sieht im geschlossenen Zustand elegant aus, im geöffneten dagegen etwas verloren. Aber das ist nur eine Randnotiz.

Ausstattung: Neben den gängigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten inklusive angenehm leisen Umluftgebläse sind einige typische Programme – beispielsweise für Toast oder Pizza – als Presets gespeichert. Der Stillstern kann auch einen Spieß drehen und hat sogar Handschuhe im Karton fürs Gleichloslegen. Die Klappe fällt wunderbar fest und eindeutig in all ihre Rastpositionen. Mit bis zu 32 Zentimeter Tiefe passen auch sehr große Pizzen in den Ofen, toll!

Bedienung: Beim Stillstern Minibackofen können Sie sich ausnahmsweise nicht unbedingt auf Ihre Intuition verlassen, denn Einstellungen über das Touchpad folgen einer bestimmten Logik, die sich nicht jedem sofort erschließt. In zwei Spalten sind die erwähnten Presets gespeichert. Zwischen diesen können wir nur hin- und herspringen, wenn wir die entsprechende Taste "links" oder "rechts" drücken. Als wir diesen Bogen raus hatten, hat uns das auch nicht mehr weiter gestört. Mit klassischen Drehgriffen ginge es aber einfacher und schneller. Gleiches gilt für das manuelle Justieren der Temperatur, das in 1-Grad-Schritten erfolgt und entsprechend fummelig ist. Wir sagen: Diese extrem feine Skala ist eine unnötige Spielerei.

Minibackofen Test: Stillstern MB 35-LED 2G
Beim Überbacken des Brokkolis freuen wir uns über die Innenbeleuchtung des Minibackofen von Stillstern
© Roland Kontny

Backergebnis: Kurz gesagt: spitze. Unsere Pizza können wir kurz vor Ablauf der angegebenen Backzeit genießen, die Brezel gar noch früher. Unsere Toastbrotscheiben überlassen wir schließlich dem Toast-Preset – und bekommen ein wunderbar gleichmäßig gebräuntes Ergebnis. An keiner Stelle müssen wir auf die stets guten Ergebnisse lange warten. Genau so stellen wir uns das vor. Nicht so gut finden wir jedoch die hohe Temperatur des Gehäuses, die an einigen Stellen die 100-Grad-Grenze überschreitet. Also passen Sie auf Ihre Finger und die Ihrer Kinder auf!

Reinigung: Das Touchpad auf der Front ist viel schneller abgewischt als drei Knäufe, auf denen sich erfahrungsgemäß mit der Zeit Fett und anderer Dreck ablegt, der dort nur schwer zu entfernen ist. Die Krümelschublade dagegen dürfte für unseren Geschmack leichter zu entnehmen sein. Alles in allem ist aber in diesem Kapitel gemessen am Stand der Technik nicht wirklich etwas zu beanstanden.

Fazit: Der Stillstern MB 35-LED 2G ist ein hochwertig in Material und Verarbeitung gefertigter Minibackofen, der hervorragende Ergebnisse liefert und dabei noch schick aussieht. Sein zeitweiliger Angebotspreis von rund 100 Euro im Online-Handel (Stand: Januar 2026; UVP: 199,90 Euro) ist darum nicht nur vertretbar, sondern vielmehr niedrig für das Gebotene. Einzig die starke Erwärmung des Gehäuses kritisieren wir, weil andere Hersteller zeigen, dass das nicht sein muss. 

Klassiker mit kleinem Kinken: Rommelsbacher BGS 1400

Optik: Das Äußere des Rommelsbacher BGS 1400 gefällt uns gut. Die schöne große Glasfront wirkt wertig und beruhigt das Design. Etwas zu lose finden wir die nur an einigen Stellen am Gehäuse befestigte Gummidichtung zwischen Scheibe und Gehäuse. Haken Sie unglücklich dahinter, kann es gut sein, dass Sie sie einfach herausreißen. Ein paar mehr Verbindungspunkte wären wünschenswert. Auffällig ist etwas, das im Vergleich zu allen anderen Geräten fehlt: ein oder mehrere Warnaufkleber, die auf das Heißwerden des Gehäuses im Betrieb hinweisen.

Ausstattung: Das Umluftgebläse ist das lauteste im Testfeld, jedoch noch immer so leise, dass es nicht wirklich stört. Neben den gängigen Funktionen wie Ober-, Unter- und Ober- und Unterhitze mit oder ohne Umluft gibt es eine Einstellung zum Auftauen. Das Backblech ist emailliert. Ein Innenlicht gibt es auch, wir vermissen so weit nichts. Als einziges Testgerät ist der Grillrost seitlich so geformt und auf der Innenseite des Backraums geführt, dass er nicht einfach nach vorn herausfallen kann. Nur das Anheben um einige Grad gibt den Weg für die seitliche Führung frei, um den Rost entnehmen zu können. Liebe Rommelsbacher-Macher, die Idee mit dem gegen Sturz gesicherten Rost war gut, ist aber unserer Meinung nach nicht gut umgesetzt. Im Test rutschte uns die Brezel vom Rost, als wir den Rost zum Herausnehmen – wie ja auch in der Anleitung beschrieben – etwas lupfen, um es über die Sperre an der Innenseite zu bekommen.

Bedienung: Zur Wunscheinstellung gelangen Sie auch bei diesem Minibackofen ganz klassisch über das Drehen dreier Knäufe. Vorsicht beim Nachjustieren: Ausgerechnet der Temperaturregler kann im Betrieb recht heiß werden. Bitte nicht die Finger verbrennen.

Minibackofen Test: Rommelsbacher BGS 1400
Ein Knick in der seitlichen Führung des Rostes verhindert das ungewollte Herausgleiten. Obacht: Beim Entfernen kann schon mal die Brezel auf den Boden fallen
© Roland Kontny

Backergebnis: Es dauert sieben Minuten, bis wir leicht gebräunte Toastscheiben im Backraum sehen können, wobei hinten im Ofen offenbar ein bisschen mehr Hitze herrscht als vorn. Nicht schnell, aber passabel. Sowohl für die Brezel, als auch für unsere Standard-Pizza braucht der Rommelsbacher mit jeweils 12 Minuten nur unwesentlich länger und liefert damit ein schnelles Ergebnis. Bei allem, was wir so tun, bleibt die Außenwand des Minibackofens dabei die kälteste im gesamten Testfest. Die nicht vorhandenen Warnaufkleber kommen womöglich nicht von ungefähr.

Reinigung: Rommelsbacher hat ein Herz für reinliche Menschen und spendiert dem BGS 1400 eine herausnehmbare Innenscheibe. Das erleichtert die Reinigung nicht nur des Glases, sondern auch der Einfassung. Allerdings müssen wir das Krümelblech anheben, um es aus dem Ofen zu bekommen. Das ist eine potenzielle Sauerei, je nachdem, wie voll das Blech schon ist und wie sorgfältig wir das machen. Insgesamt aber alles kein überbordender Aufwand.

Fazit: Der BGS 1400 Minibackofen ist ein schönes, einfach zu bedienendes und klassisch zu bedienendes Gerät, das in unserem Test gute Ergebnisse erzielt hat und sich kaum eine Blöße gibt.

Der Unauffällige: Ariete bon cuisine 250

Optik: Der Minibackofen Ariete bon cuisine 250 ist eher klassisch bis rustikal gestaltet: viel Silber, unübersehbarer Schriftzug am unteren Ende der Scheibe, die umlaufend einen undurchsichtigen schwarzen Rand hat. Rechts auf der Vorderseite finden wir drei runde Knäufe mit großen Griffen. Vor allem der obere wackelt uns etwas zu doll und fühlt sich darum etwas billig an. Ansonsten macht das Material aber einen soliden Eindruck auf uns.

Ausstattung: Oberhitze, Unterhitze, Hitze von oben und unten, dazu mit oder Umluft: Am Ariete Minibackofen ist alles dran, was muss, mehr aber auch nicht. Der Timer lässt sich nicht auf Dauerbetrieb schalten. Das bedeutet bei längeren Backzeiten, dass Sie die Uhr im Blick behalten müssen, um den Timer gegebenenfalls noch einmal neu einzustellen. Andernfalls ist der Ofen im wahrsten Sinne aus. Das ist also etwas unpraktisch. Im alltäglichen Gebrauch vermissen wir außerdem die Beleuchtung im Garraum. Gut: Sein Umluftgebläse ist angenehm leise.

Bedienung: Der Ariete lässt sich völlig ohne Studium von Anleitungen oder Tutorials bedienen. Betriebsart, Laufzeit und Temperatur einstellen, fertig. Achtung: Vor allem die Oberseite des Minibackofens wird im Betrieb sehr heiß.

Backergebnis: Das Vorheizen erledigt der Ariete eher schnell als langsam und wird – so unsere nicht wissenschaftlich fundierte Messung per analogem Backthermometer – eher heißer als von uns über den Temperaturregler eingestellt. Die Backergebnisse stützen diese Vermutung: Unsere Aufback-Brezel zeigt schon nach etwa sieben Minuten die typischen Risse im Teig und ist letztlich ein paar Minuten vor der auf der Packung angegebenen Zeit von 16 Minuten fertig und schmeckt 1a. Das Toast (nach vier Minuten leicht goldbraun) und die Pizza (zehn Minuten Zubereitungszeit statt der angegebenen elf bis 14) sind im hinteren Bereich etwas dunkler als vorn, was aber im Genuss letztlich keinen Unterschied macht. Der Ariete erledigt die ihm gestellten Aufgaben schnell und zuverlässig.

Minibackofen Test: Ariete bon cuisine 250
Für die Brezel aus Frischteig braucht der Ariete-Minibackofen nur elf Minuten
© Roland Kontny

Reinigung: Insgesamt ein durchschnittlicher Aufwand beim Sauberhalten. Etwas Arbeit erspart die von innen sparsam eingefasste Scheibe, wodurch wenig Kanten entstehen, die sich schwer reinigen lassen. Ansonsten ist die Oberfläche des Innenraums bauartbedingt eher uneben durch die Konstruktion der Einschübe. Das Krümelblech müssen wir zur Entnahme kippen, was das Herausfallen von Speiseresten in den Boden des Backraums begünstigt. Dort bekommen Sie diese nur mit dem Staubsauger raus.

Fazit: Sollten Sie einen Minibackofen ohne großen Schnickschnack suchen, machen Sie mit dem Ariete bon cuisine 250 nichts falsch. Lästig können allenfalls das fehlende Innenlicht und vor der gewünschten Backzeit ablaufende Timer sein.

Günstig für Gelegentliches: Steinborg SB-3005S

Optik: Der Steinborg SB-3005S ist der kleinste Tischbackofen in unserem Test. Der schmale Griff und die Klappe, die einzig aus Glas besteht, sorgen zusätzlich für eine zierliche Optik. Als wir sie aufklappen, fällt uns allerdings ihre etwas wackelige Befestigung am Gehäuse auf. Außerdem knallt sie lautstark ans Gerät, als sie uns einmal entgleitet. Ansonsten aber ist der erste Eindruck für diese Preisklasse durchaus ermutigend.

Ausstattung: Rost und Blech stecken wir leicht in die drei Einschübe, die sich offenbar nach hinten verjüngen und so Blech bzw. Rost in der Backposition festklemmen. Eine einfache, aber effektive Bauweise. Neben Ober-, Unter- und Ober- und Unterhitze ist noch eine Auftau-Funktion an Bord, dafür aber keine Umluft. Außerdem vermissen wir ein Innenlicht. Während eine Doppelverglasung inzwischen Standard ist, hat der Steinborg nur eine einzelne Scheibe, die im Betrieb entsprechend heiß werden kann. Mit 1200 Watt Maximalleistung ist der Steinborg eher ein sparsamer Minibackofen. Vor einem Kauf messen Sie bitte unbedingt nach, ob das nur 65 Zentimeter kurze Anschlusskabel für die Gegebenheiten am vorgesehenen Aufstellort ausreicht.

Bedienung: maximal einfach. Wir müssen uns nur entscheiden, ob die Hitze von oben, unten oder von beiden Seiten kommen und wie heiß der Innenraum werden soll. Diese Einstellung wählen wir per Drehschalter, ebenso die Timer-Laufzeit. Nicht irritieren lassen sollten Sie sich von der Kontrolllampe, die auch bei erreichter Temperatur an bleibt. Sie zeigt also nicht das Erreichen der vorgewählten Hitze, sondern nur, dass der Minibackofen eingeschaltet ist.

Backergebnis: Unsere Skepsis, ob 1200 Watt für die gestellten Aufgaben ausreichen, legt sich erfreulich schnell. Unsere Pizza ist nach 16 Minuten fertig, in dem Fall zwei Minuten nach der angegebenen Backzeit. Das ist nicht schnell, aber noch absolut akzeptabel. Als etwas zu klein stellt sich allerdings der 24 Zentimeter tiefe Garraum heraus, in dem unsere Norm-Pizza die Scheibe berührt und am Ende wegen des Platzmangels leicht nach oben verbogen fertig wird. Unsere Toastscheiben sind nach sechs Minuten schön gleichmäßig getönt, ebenso die Brezel, die schon vor der vom Hersteller geforderten Backzeit reif für den Verzehr ist. Kleiner Ofen, gute Resultate.

Minibackofen Test: Steinborg SB-3005S
Wegen seiner geringen Tiefe stößt die Tiefkühlpizza buchstäblich an Grenzen, in dem Fall die Innenseite der Scheibe. Ergebnis: Schmutz
© Roland Kontny

Reinigung: Der Steinborg macht es einem weder besonders leicht, noch schwer. Die Halteplatte des Griffs dürfte das Festsetzen von Schmutz an seiner Kante begünstigen, die restliche Glasfläche ist dagegen glatt und nicht eingefasst. Die geringe Tiefe kann zudem für eine übermäßig häufig und stark verschmutzte Scheibe sorgen. Hier sollten Sie aufpassen, dass nichts dauerhaft einbrennt. Die Krümelschublade bitte vorsichtig entnehmen, weil Sie sonst ihren Inhalt in den Innenraum verlieren kann.

Fazit: Gelegentlich mal eine (geknickte) Pizza aufbacken oder das gedünstete Gemüse mit Käse überbacken? Mit dem Steinborg SB-3005S kein Problem. Die limitierte Tiefe des Garraums setzt allerdings klare Grenzen und der etwas wackeligen Konstruktion der Klapptür sind allzu häufige Nutzungen womöglich nicht zuträglich. Für den einen Angebotspreis von etwa 35 Euro bekommen Sie aber einen Minibackofen, dessen Ergebnisse sich mit weitaus teureren Vertretern dieser Gattung durchaus messen können.

Nur für sehr Geduldige: Severin TO 2068

Optik: Die Hülle des grundsätzlich schick in Schwarz lackierten Severin TO 2068 ist auf der Oberseite ziemlich unruhig und mit vielen Öffnungen versehen. Nach unserem Empfinden sieht sie aus, als fehle darauf eine Verkleidung. Insgesamt stellen Sie sich aber mit dem Severin ein eher unauffälliges Gerät in die Küche, das dank schwarzer Außenhaut nicht gleich allen sichtbaren Staub der Welt auf sich zieht.

Ausstattung: Im Severin TO 2068 pustet es immer, denn sein Gebläse läuft durchweg, wir können die Umluft also nicht abschalten. Gut: Eine Drehspießfunktion und sogar ein Pizzastein sind mit an Bord. Ansonsten können wir zwischen den üblichen Programmen wählen: Oberhitze, Unterhitze sowie Ober- und Unterhitze.

Bedienung: Wie bei den meisten Wettbewerbern stellen Sie Temperatur, Zeit und Betriebsmodus über drei Knäufe auf der rechten Seite der Front ein. Wir freuen uns immer über eine solch einfache, selbsterklärende Bedienung. Etwas ungewöhnlich und zumindest aus unserer Sicht nicht hilfreich ist die Skalierung des Temperaturreglers, bei dem ein Strich 12,5 Grad bis 200 Grad und darüber 15 Grad entspricht. Abgesehen von dieser kleinen Mathestunde ist die Bedienung des Severin einfach und intuitiv.

Backergebnis: Viel Zeit haben wir im Falle des Severin Minibackofens mit Warten und Nachsehen verbracht. Erst nach mehr als elf Minuten pendelt sich beim Vorheizen eine konstante Temperatur auf unserem Kontroll-Thermometer ein – mit 160 Grad allerdings weit unterhalb der von uns voreingestellten 200 Grad. Dieses Ergebnis ohne geeichtes Messgerät möchten wir nicht überbewerten. Allerdings deckt sich diese Tendenz mit dem Ergebnis unseres Toast-Tests: Erst nach zehn Minuten sehen wir halbwegs erkennbar angeröstete Scheiben, also nach mehr als der doppelten Dauer wie bei anderen Minibacköfen. Noch mehr Geduld war bei der Pizza gefragt, der wir nach 15 Minuten Backzeit kaum ansehen, dass sie sich so lange in einem angeblich auf 200 Grad vorgeheizten Backofen befand. Auch nach 28 Minuten ist die Pizza noch sehr hell, viel zu hell. Bei Minute 31 drehen wir auf volle Pulle (laut Beschriftung am Gerät 230 Grad), um nach 36 unendlich langen Minuten eine halbwegs zubereitete Pizza auf dem Teller zu haben, der man die lange Dörrzeit allerdings ansieht und dies auch schmeckt: alles schon etwas trocken. So leid es uns tut, aber das ist zu wenig in dieser so wichtigen Disziplin, um noch als allgemeine Empfehlung gelten zu können. Immerhin: Die Frischteig-Brezel ist nach der angegebenen Backzeit fertig und eine willkommene Stärkung nach so viel Warterei.

Minibackofen Test: Severin TO 2068
Die Pizza braucht im Severin eine kleine Ewigkeit, bis sie genießbar ist
© Roland Kontny

Reinigung: In dieser Disziplin reiht sich der BO 2068 ins Einerlei ein: Das Saubermachen ist innen wegen der vielen Buchten und Unebenheiten im Blech nicht so einfach, aber auch nicht nerviger als bei anderen Kandidaten. Etwas vorsichtig sollten Sie an den oberen Ecken der Tür sein, die sind etwas scharfkantig.

Fazit: Einen Minibackofen zu haben, wenn Sie einen brauchen, ist sicher besser, als keinen zu haben. Im Falle des Severin aber raten wir Ihnen dringend, sich auch Alternativen anzusehen. Mit Blick auf den Preis von knapp unter 100 Euro (Stand: Januar 2026) gibt es davon einige.

Diese Minibacköfen sind ebenfalls interessant

Der Schnellheizer: Russell Hobbs Express Air Fry Minibackofen

Der britische Hersteller verspricht für diesen Minibackofen besonders kurzes Vorheizen und fünf Programme, in denen sich auch eine Frittier-Option einreiht. Sofern Sie also noch zwischen den derzeit angesagten Heißluftfritteusen und einem klassischen Ofen schwanken, könnte dieses Angebot eine gute Lösung sein, ohne auf gewünschte Funktionen verzichten zu müssen.

Das silberne Edelstahlgehäuse des Russell Hobbs Express Air Fry Minibackofens wirkt wertig und trägt dennoch nicht auf. Der mechanische, per Drehknebel betätigte Timer hat für kurze Laufzeiten bis 10 Minuten eine feine Skala für eine genauere Zeitvorwahl. Der Hersteller verspricht bis zu viermal schnelleres Vorheizen im Vergleich zu einem herkömmlichen Backofen, was Energie und Zeit spart. Das Brutto-Fassungsvermögen von 20 Litern bei gleichzeitig relativ kompakten Abmessungen macht ihn auch für kleine Küchen interessant. Alle abnehmbaren Teile dürfen offiziell in die Spülmaschine und erleichtern so die Reinigung erheblich.

Preislich liegt dieser Minibackofen mit zum Testzeitpunkt rund 100 Euro (UVP: 199 Euro) im mittleren Segment. Zusammen mit seiner umfangreichen Ausstattung macht den Russell Hobbs Minibackofen zu einem interessanten Kandidaten.

Eine ganze Küche in einem Gerät: Clatronic KK 3786

Ideal für Minimalisten, das WG-Zimmer oder Kleinstwohnungen: Der Clatronic KK 3786 kann nicht nur backen, toasten und grillen, sondern auch kochen. Oben auf dem Minibackofen befinden sich zwei Kochplatten mit 600 und 1000 Watt Leistung. Das reicht nicht für die Familienportion Spaghetti, wohl aber für eine Dose Ravioli oder andere Ein- bis Zweipersonengerichte. Der Ofen selbst ist mit 1500 Watt stark genug für alle gängigen Garstücke inklusive des Grillhähnchens, das Sie auf dem mitgelieferten Drehspieß zubereiten können. Über die vier drehbaren Knäufe rechts an der Front können Sie alle Funktionen intuitiv ansteuern. Der Garraum fällt mit 28 Litern eher groß aus, die Gesamtabmessungen mit gut 50 Zentimetern Breite und 33 Zentimetern Tiefe dagegen – und gemessen an den vielen Funktionen – überraschend kompakt.

Trotz der vielen Optionen können Sie die Clatronic KK 3786 in Schwarz oder Silber im Netz für gut 100 Euro finden (Stand: Januar 2026). Der Hersteller gibt die üblichen zwei Jahre Garantie.

Der Grill im Toaster-Pelz: Tefal Toast N'Grill TL6008

Der mit den zwei Öffnungen: Auf der Vorderseite des Tefal Toast N'Grill TL6008 entscheiden Sie per Schieber, ob Sie klassisch toasten oder den kleinen Garraum hinter der herunterklappbaren Glasscheibe an der Front nutzen wollen. Für beide Funktionen bestimmen Sie dann den Bräunungsgrad (Toaster) oder die Temperatur (Ofen) per Drehknauf. Fertig.

Hersteller Tefal verspricht gleichmäßiges Toasten und Backen dank je zweier Quarz-Heizelemente oben und unten. Ein Vorheizen des Backraums ist laut Hersteller nicht nötig. Die angegebene Leistung von 1300 Watt spricht nach unseren praktischen Testergebnissen dafür, dass die Zubereitung von Pizza-Zungen oder Aufbackbrötchen in kleinen Gar-Räumen möglich ist. Allenfalls die auf den Produkten angegebenen Zubereitungszeiten müssen nicht unbedingt die in der Praxis richtigen sein, was allerdings auch für andere Geräte gilt.

Mit rund 100 Euro (Stand: Ende Januar 2026; UVP 160 Euro) ist der kleine Ofen mit Toastfunktion kein Schnäppchen, aber eine interessante Option für das Zimmer im Studentenwohnheim oder in einem Büro.

Minibackofen: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen und einem Minibackofen?

Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt: die Größe. Ein herkömmlicher Backofen ist die Einbauvariante, die sich meist unter dem Herd in der Küche befindet. Ein Minibackofen ist freistehend und nimmt weniger Raum in Anspruch. Entsprechend sind bei einem Minibackofen der Garraum und häufig auch der Funktionsumfang geringer.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Minibackofen?

Der Platzbedarf ist geringer, zudem lassen sie sich flexibel in der Küche platzieren. Das ist vor allem in kleinen Küchen praktisch – oder falls Sie gern die Küche immer wieder umgestalten. Auch müssen Sie weniger Flächen reinigen und können den Ofen zur Not auch mal auf die Seite kippen, um alle Krümel herauszuschütteln. Einen energetischen Vorteil haben die kleinen Backöfen dagegen nicht unbedingt. Moderne Einbaugeräte arbeiten äußerst effizient und sind meist besser gedämmt als die freistehenden Minibacköfen. Ob Sie mit ihnen wirklich Strom sparen können, hängt stark vom Gerät selbst und den Einsatzzwecken ab.

Auf welche Ausstattung sollte ich beim Kauf eines Minibackofens achten?

Einfachste Minibacköfen verzichten auf eine Umluftfunktion, die für eine besonders gleichmäßige Verteilung der Luft im Garraum sorgt. Das kann insbesondere dann unpraktisch sein, wenn Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig etwas zubereiten wollen. Ist Ihnen ein genauer Timer wichtig, nehmen Sie ein Gerät mit einem elektronischen, da Sie diesen präziser einstellen können als einen mechanischen. Misst Ihre Lieblingspizza mehr als 25 Zentimeter im Durchmesser, achten Sie unbedingt auf die ausreichende Tiefe des Garraums. Messen Sie außerdem nach, wie lang das Anschlusskabel mindestens sein muss. Sicher schwebt Ihnen für Ihren Minibackofen schon ein bestimmter Stellplatz vor und nicht immer haben Sie eine Steckdose in unmittelbarer Reichweite. Die Länge des Anschlusskabels, so eines unserer Testergebnisse, variiert stark.

Sind Minibacköfen lauter als herkömmliche Einbaugeräte?

Nein, die meisten Minibacköfen sind sehr leise, vor allem im Betrieb ohne Umluft. Eigentlich ist dann gar nichts zu hören. Ein eingeschaltetes Umluft-Gebläse erzeugt wahrnehmbare Geräusche, die aber meist dezent bleiben und die Sie wahrscheinlich nicht als störend empfinden werden. Das Geräuschniveau einer Heißluftfritteuse ist im Mittel deutlich höher.

Wie einfach kann ich den Minibackofen reinigen?

Im Prinzip so gut oder schlecht wie jeder andere Backofen auch. Vorteile des Minibackofens sind die kleineren Flächen innen wie außen und dass er nicht fest eingebaut ist. Darum müssen Sie sich nicht hinknien und halb hineinkrabbeln, sondern können das Gerät auf einer angenehmen Arbeitshöhe reinigen. Ein weiterer Vorteil sind die im Vergleich zum Einbau-Backofen kleineren Bleche und Roste, die – sofern es der Hersteller zulässt – problemlos in einer Spülmaschine Platz finden. Grundsätzlich gibt es auch bei den Reinigungsmitteln keine Einschränkungen, außer natürlich, der Hersteller macht hierzu gesonderte Vorschriften. Das ist aber die Ausnahme.

Was ist besser: Heißluftfritteuse oder Minibackofen?

Vereinfacht gesprochen, ist eine Heißluftfritteuse im Grunde ein sehr kompakter Umluft-Backofen. Sie erreichen besonders schnell die gewünschte Temperatur und sind darum ziemlich energieeffizient. Allerdings lassen sich bestimmte Speisen in einem Ofen besser zubereiten, die beispielsweise nur Hitze von oben oder unten bekommen sollen. Außerdem ist das nutzbare Volumen einer Heißluftfritteuse im Durchschnitt kleiner als bei einem (Mini-)Backofen, und ein stark gefüllter Garkorb kann zu ungleichmäßigen Resultaten führen. Letztlich entscheiden Ihre Nutzungsgewohnheiten, die benötigten Back- und Garfunktionen und die zuzubereitenden Mengen darüber, welches Prinzip das besser passende für Sie ist.

Quellen:baur.de, plana.de, otto.de

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