Eine neue Studie aus Frankreich zeigt: Der regelmäßige Konsum von Konservierungsstoffen kann das Risiko erhöhen, an Krebs oder Diabetes zu erkranken. Besonders auf diese Konservierungsstoffe sollten Sie nun im Supermarkt achten.
Konservierungsstoffe sind in einer Vielzahl von Produkten im Supermarkt zu finden. Sie sollen Lebensmittel haltbarer machen oder den Geschmack erhalten. Doch sie bergen auch gesundheitliche Risiken, wie zwei französische Studien nun offenbaren.
Die Untersuchungen, die in den Fachzeitschriften "British Medical Journal" und "Nature Communications" veröffentlicht wurden, zeigen: Die regelmäßige Aufnahme von bestimmten Konservierungsstoffen erhöht das Risiko, an Prostatakrebs oder Diabetes zu erkranken. Vor allem der Konsum von Konservierungsstoffen wie Sorbaten, Sulfiten und Nitriten gefährdet in diesem Zusammenhang die Gesundheit, wie die Forscherinnen und Forscher herausfanden.
Für die Studien des französischen Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung Inserm wurden die Daten von 100.000 Menschen untersucht.
Diese Konservierungsstoffe sollten Sie meiden
Vor allem bei zwei Konservierungsstoffen konnten die Forscherinnen und Forscher einen Zusammenhang in Bezug auf die Häufigkeit von Krebs- und Diabeteserkrankungen ausmachen: Natriumnitrit (E250) und Kaliumsorbat (E202). Ersteres kommt bei Fleisch- und Wurstprodukten zum Einsatz. Bei regelmäßigem Verzehr kann es das Risiko für Prostatakrebs um ein Drittel erhöhen. Wer regelmäßig getrocknete Wurst wie etwa Salami isst, nimmt auch regelmäßig Natriumnitrit zu sich.
Wer oft den Konservierungsstoff Kaliumsorbat konsumiert, verdoppelt derweil sein Risiko, an Diabetes zu erkranken. Die Substanz ist inbesondere in Fertigsuppen und -soßen, Fleisch, Wurst, Käse oder abgepacktem Brot enthalten.
Achten Sie deshalb am besten beim Einkauf von abgepackten Lebensmitteln auf die Konservierungsstoffe Natriumnitrit (E250) und Kaliumsorbat (E202) in der Zutatenliste. Es ist empfehlenswert, den Konsum dieser Stoffe weitestgehend zu reduzieren und auf möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel zu setzen.
