In den meisten Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens fällt auch am Montag der reguläre Unterricht aus. Was ist diesmal der Grund?
Für die meisten Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen fällt auch am Montag der Präsenzunterricht aus. Zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte haben den regulären Unterricht wegen erheblicher Glatteisgefahr abgesagt. Darunter sind die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover. Wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale hervorging, wurden für weite Teile des Landes Schulausfälle gemeldet.
In Niedersachsen treffen die Landkreise und kreisfreien Städte die Entscheidung, ob der Unterricht witterungsbedingt ganz oder in Teilen ausfällt. Teils gibt es Distanzunterricht, insbesondere an Berufsschulen. Ob Lehrkräfte ihre Klassen per Videoschalte unterrichten, entscheiden vielerorts die Schulen selbst. Für die Jahrgänge bis zur zehnten Klasse ist eine Notbetreuung vorgeschrieben.
Bis zum späten Sonntagnachmittag meldeten immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte Unterrichtsausfälle für Montag. Die Behörden verwiesen auf die Warnung vor gefährlichem Glatteis am Montagmorgen und die weiterhin angespannte Lage auf vielen Straßen. Ein sicherer Busverkehr sei demnach nicht überall gewährleistet.
Bereits am Freitag war der reguläre Schulunterricht im Land wegen heftigen Schneefalls, Sturms und der Warnung vor Schneeverwehungen ausgefallen. Eine Ausnahme bildete die Inselschule auf Wangerooge. Dort galt für rund 35 Schulkinder trotz des Schneesturms und Schneeverwehungen in den Straßen Präsenzunterricht. Auf der autofreien Insel Wangerooge gibt es keine Schulbusse. In vielen Regionen war der Ausfall des Busverkehrs Hauptgrund für die Unterrichtsabsagen.
