Eine Gruppe junger Jäger schießt in einem Waldstück nordwestlich von Warburg auf Wild. Ein Mann wird dabei von einem Schuss getroffen. Jede Hilfe kommt zu spät.
Ein 23-Jähriger ist am Freitagabend bei einer Jagd in einem Waldstück nordwestlich von Warburg im Kreis Höxter von einem Schuss tödlich getroffen worden. "Wir gehen derzeit von einem tragischen Jagdunfall aus", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Die Ermittlungen zum Hergang dauerten den Angaben zufolge aber an. Die Spurensicherung habe am Vormittag bei Tageslicht nochmals den Unglücksort untersucht, erklärte der Sprecher weiter.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen waren am Freitagabend vier Männer im Alter zwischen 22 und 24 Jahren zur Jagd aufgebrochen. Aus noch ungeklärter Ursache hat sich den Angaben zufolge aus einer der Jagdwaffen ein Schuss gelöst. Der 23-Jährige sei dadurch getroffen worden. Trotz schneller notärztlicher Wiederbelebungsmaßnahmen sei der Mann laut Polizei noch am Ort des Geschehens verstorben. Inwieweit die Mitglieder der Jagdgesellschaft über Jagd- und Waffenberechtigungen verfügen, ist nach Angaben des Sprechers ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
