Starker Schneefall in Hamburg: Die Feuerwehr musste am Freitag 72 wetterbedingte Einsätze in achteinhalb Stunden bewältige. Wie sie sich auf die Lage eingestellt hat.
Wegen angekündigter starker Schneefälle hat sich die Feuerwehr Hamburg am Freitag mit umfangreichen Maßnahmen auf mögliche Einsätze vorbereitet. Und das nicht umsonst: Zwischen 6.30 Uhr und 15.00 Uhr arbeitete sie eigenen Angaben zufolge am Freitag insgesamt 72 wetterbedingte Einsätze ab. Im Rettungsdienst habe es keine erhöhte Einsatzbelastung gegeben.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte ab den frühen Morgenstunden vor kräftigem Schneefall und der Gefahr von Schneeverwehungen gewarnt. Die Feuerwehr verstärkte deshalb Personal auf den Feuer- und Rettungswachen und stellte zusätzliche Führungsdienste in Rufbereitschaft. Zudem wurden weitere Fahrzeuge in Dienst genommen oder für die winterlichen Bedingungen umgerüstet.
Für mögliche Einsätze wie das Entfernen von Eiszapfen, herabgestürzte Äste oder gefährlichem Schnee standen demnach zusätzliche Drehleitern bereit. Auch Rüstfahrzeuge wurden laut Feuerwehr vorsorglich mit Räumschilden ausgestattet. Im Rettungsdienst wurden zusätzliche Rettungs- und Notfalltransportwagen vorgehalten.
