Sturmtief "Elli" bringt Schnee und Glätte: Auf den Straßen Niedersachsen kommt es schon seit Donnerstag zu vielen Unfällen.
Das Sturmtief "Elli" bringt Schnee und erhöht die Unfallgefahr auf rutschigen Straßen im Norden. Aber schon am Donnerstag und in der Nacht ist es zu zahlreichen Unfällen durch Glätte gekommen, wie die Polizei mitteilte.
Glätte und Schneefall sorgen für schwere Unfälle
Im Landkreis Osnabrück führten seit dem Abend Glätte und Schnee zu mindestens 13 Unfällen. Unter anderem kam eine 22-Jährige mit ihrem Auto in Bramsche von der Fahrbahn ab. Bei dem Unfall wurde die Mitfahrerin schwer und die 22-Jährige selbst leicht verletzt.
Bei einem schweren Unfall bei Einbeck in Südniedersachsen übersah ein 73-Jähriger beim Abbiegen den entgegenkommenden Wagen eines 61-Jährigen und kollidierte daraufhin mit diesem. Der 73-Jährige überschlug sich mit seinem Wagen und wurde schwer verletzt.
Zudem ereigneten sich weitere Unfälle im ganzen Bundesland, bei denen Autofahrer oder Lastwagen ins Rutschen gerieten. In der Region Braunschweig blockierten mehrere Lastwagen die Fahrbahnen und Auffahrten, was den Verkehr erheblich beeinträchtigte.
Riskante Fahrweise auf glatten Straßen
Die Polizei ruft noch einmal zu besonderer Vorsicht auf den Straßen zur Vermeidung von Unfällen auf. Einige Unfälle ereigneten sich wohl durch zu schnelles Fahren, etwa in Bevern im Weserbergland oder Hambühren im Landkreis Celle.
Auf der A29 Richtung Oldenburg kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein 58-Jähriger versuchte, mit seinem Wagen das Auto einer 35-Jährigen von rechts zu überholen. Dabei geriet er ins Schleudern und kollidierte sowohl mit dem Auto der Frau, als auch mit der Leitplanke. Der Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
