Erst nach einer Prüfung entscheidet sich, wann die Züge zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein wieder fahren. Auch weitere Betriebe kündigten wegen Schnees Einschränkungen an.
Die Nordbahn will ihre Strecken wegen des Winterwetters am Morgen prüfen. Erst danach soll der Zugverkehr wieder starten. Betroffen sind alle Verbindungen zwischen Hamburg und Itzehoe, Wrist, von Bad Oldesloe über Neumünster und Heide bis Büsum, von Flensburg über Eckernförde nach Kiel sowie von Kiel über Rendsburg und Husum nach Bad St. Peter-Ording, teilte die Eisenbahngesellschaft auf ihrer Website mit.
Die Auswirkungen von Schnee und Sturm auf die Schieneninfrastruktur der einzelnen Strecken lasse sich nicht vorhersehen, hieß es weiter. Vor der Betriebsaufnahme müsse daher die Befahrbarkeit der Strecken überprüft werden und erst anschließend könne entschieden werden, wann und wie ein sicherer Betrieb aufgenommen werden kann.
Die Sicherheit der Fahrgäste stehe dabei im Fokus. Für ausfallende Züge soll nach Möglichkeit ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Doch auch diese können den Angaben nach nur fahren, wenn es die Straßenverhältnisse erlauben.
Ausfälle und Verspätungen auch bei der Deutschen Bahn
Weitere Bahnunternehmen im Norden meldeten wetterbedingte Einschränkungen und Ausfälle. Erixx rief Reisende dazu auf, Fahrten zu verschieben und zu Hause zu bleiben. Zwischen Lübeck und Mölln fielen Züge aus, und auf der Strecke Lübeck–Kiel kam es bis Plön zu Ausfällen.
Auch die Deutsche Bahn warnte vor Verspätungen und Ausfällen im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg, die voraussichtlich bis Sonntag andauern werden. Vereiste Fahrzeuge führten zudem dazu, dass Züge teils mit weniger Wagen fuhren.
In den Kreisen Dithmarschen, Steinburg, Nordfriesland, Stormarn und Herzogtum Lauenburg stellte Autokraft den Busverkehr ein. Im Kreis Schleswig-Flensburg begann der Betrieb zunächst planmäßig, könnte jedoch im Laufe des Vormittags eingestellt werden.
