Drei Messer, zahlreiche Stichverletzungen, ein schockierendes Motiv: Was im Mordprozess gegen einen Mann vor dem Landgericht Würzburg ans Licht kommen könnte.
Rund neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Würzburg steht ihr früherer Partner von heute an (09.00 Uhr) wegen Mordes vor dem Landgericht Würzburg. Die Anklage geht davon aus, dass der 45-Jährige aus Eifersucht handelte, weil er befürchtet haben soll, die Mutter seiner Tochter könnte ihn erneut verlassen.
Der Angeklagte soll die 45-Jährige als sein Eigentum betrachtet und stets kontrolliert haben, um zu vermeiden, dass sie sich mit anderen Männern trifft.
Drei Messer als Tatwaffen
Nach Darstellung der Ermittler fügte der Aserbaidschaner der Frau am 8. April 2025 dutzende Stichverletzungen mit drei Messern zu und strangulierte sein Opfer. Die gemeinsame Tochter war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Vor der Tat soll sich das Paar, dass sich 2012 kennengelernt haben soll, öfter gestritten haben und auch zeitweise getrennt gewesen sein.
Der Mann hatte nach der Attacke selbst den Notruf gewählt und sich am Tatort festnehmen lassen. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage bis zum 26. Januar angesetzt.
