Mit Jena haben Rostocks Basketballer nach der Niederlage im Pokal noch eine Rechnung offen. Doch nach gutem Start müssen die Mecklenburger zittern, wenden eine Niederlage gerade noch ab - und siegen.
Die Rostock Seawolves haben gegen Science City Jena auch ihr zweites Spiel im neuen Jahr gewonnen und damit ihrem Coach Przemyslaw Frasunkiewicz ein Geschenk zu dessen 47. Geburtstag gemacht. Die Mecklenburger gewannen nach Verlängerung 89:82 (70:70, 35:40) und verbuchten damit im 14. Spiel den siebten Erfolg. Zudem gelang den Seawolves die Revanche für das Aus im Pokal-Achtelfinale gegen die Thüringer.
Rostock führte nach zweieinhalb Minuten bereits mit 8:2. Danach aber gelang den Mecklenburgern bis 40 Sekunden vor Ende des Viertels kein Korb mehr. Erst mit zwei verwandelten Freiwürfen konnte TJ Crockett den 14:0-Lauf der Hausherren beenden.
Offener Schlagabtausch im Ost-Duell
Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Seawolves offensiv lange Zeit schwer und gerieten zwischenzeitlich mit 20:32 in Rückstand, kämpfte sich bis zur Pause aber wieder auf fünf Punkte an Jena heran.
Nach dem Seitenwechsel agierten die Rostocker defensiv dann deutlich dominanter und lagen vor dem vierten Viertel mit 56:52 vorn. Die Partie blieb danach umkämpft. Drei Sekunden vor dem Ende rettete DeAndre Lansdowne mit einem Korbleger zum 70:70 die Seawolves in die Verlängerung. In dieser überragte schließlich Crockett, der allein elf Punkte zum Rostocker Sieg beitrug.
