Hertha BSC bringt sich an der Algarve für einen schweren Rückrundenstart in Form. Der Präsident verrät, woran der Fußball-Zweitligist im "verschlossenen Kämmerchen" arbeitet.
Die Auftritte der Hertha-Profis im Trainingslager machen Geschäftsführer Peter Görlich Mut, dass der Fußball-Zweitligist seine Leistung in der Rückrunde noch einmal steigern und am Saisonende das große Aufstiegsziel erreichen kann. "Ich erlebe hier brutale Lust auf Leistung. Ich erlebe eine Mannschaft, die total eng zusammensteht. Wir wissen, was wir vorhaben und wir wissen, was wir dafür tun müssen", erklärte der 58-Jährige in Portugal.
Mit einem Rückstand von fünf Punkten auf den Relegationsplatz ging der Hauptstadtklub als Tabellensechster in die Weihnachtspause. Eine erste Standortbestimmung bietet das Testspiel an diesem Freitag (15:30 Uhr) gegen den belgischen Traditionsverein Standard Lüttich.
Herausforderndes Programm nach der Winterpause
Die Hertha startet am 17. Januar mit dem Topspiel gegen Tabellenführer Schalke 04 im Olympiastadion in die Rückrunde. Nach der Partie beim Karlsruher SC (24. Januar) folgen die Spiele gegen Darmstadt 98 (1. Februar), bei der SV Elversberg (7. Februar), gegen Hannover 96 (14. Februar) und beim SC Paderborn (22. Februar) und damit gegen alle weiteren vier Teams, die wie Schalke noch vor der Berliner in der Tabelle rangieren.
"Wir haben ein klares Ziel. Dazu bedarf es, dass wir konstant Leistung bringen und wie dann der Gegner heißt, wird dann die Woche vorher vorbereitet", erklärte Görlich.
Mentaltraining im "verschlossenen Kämmerchen"
Um für das herausfordernde Programm bestmöglich gewappnet zu sein, arbeitet Hertha im Trainingslager nicht nur an der körperlichen Fitness, sondern auch an seiner mentalen Stärke. "Wir haben spezifische sportpsychologische Testverfahren gemacht, wo es etwa um Entscheidungsfindung geht. Du kannst nicht nur die überragenden Beine haben, du musst auch zum Zeitpunkt X die richtige Leistung im Kopf bringen", begründete Görlich die Maßnahmen im "verschlossenen Kämmerchen".
