Mit rund elf Millionen Euro jährlich werden über 120 hessische Projekte für Demokratie unterstützt. Die Staatskanzlei sieht darin ein bundesweites Vorbild.
Zum Schutz der Demokratie und zur Bekämpfung von Extremismus in Hessen hat die Hessische Landesregierung das Landesprogramm "Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" etabliert. Seit 2015 fördert sie damit nach Angaben der hessischen Staatskanzlei mehr als 120 Projekte mit einer Gesamtsumme von rund elf Millionen Euro im Jahr. Davon zahlt das Land bisher 8,8 Millionen Euro und der Bund übernimmt die übrigen 2,2 Millionen Euro.
Zu den geförderten Projekten gehören demnach Fachstellen für Demokratieförderung, die vor Ort präventiv arbeiten, außerdem Partnerschaften für Demokratie, die regionale Akteure vernetzen. "Diese Maßnahmen zeigen Wirkung und dienen bundesweit als Vorbild", erklärte die Staatskanzlei.
