Zwischen den beiden Großstädten kommt es am Dienstagmorgen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Bahn. Ein Güterzug hatte die Oberleitung beschädigt. Vor allem die Fernverkehrszüge sind betroffen.
Wegen einer technischen Störung am Bahnhof Riesa ist der Bahnverkehr auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden massiv gestört. Es gibt einen Ersatzverkehr. Ein Güterzug war am frühen Dienstagmorgen bei der Durchfahrt im Bahnhof Riesa gegen herabhängende Teile einer Oberleitung geprallt und hatte die Leitung beschädigt, wie ein Bahnsprecher mitteilte.
Im Nachbargleis stieß wenig später ein Regionalexpress auch mit Teilen der Oberleitung zusammen. Reisende konnten den Zug nach etwa einer Stunde verlassen und wurden von DB-Mitarbeitenden zum benachbarten Bahnhofsgebäude gebracht. Seitdem fahren keine Fernverkehrszüge zwischen den beiden größten Städten Sachsens.
Störung erst am Nachmittag behoben
"Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung", hieß es weiter. Gegen Mittag wurden der Güterzug und der RE abgeschleppt. Ein Reparaturzug aus Dresden ist vor Ort, ein weiterer aus Zwickau ist auf dem Weg, um die Oberleitung zu reparieren. Warum die Teile der Oberleitung herunterhingen, ist noch unklar. Die Störung soll voraussichtlich bis in die späten Nachmittagsstunden behoben sein.
Ersatzverkehr eingerichtet
Die Deutsche Bahn hat einen Ersatzverkehr zwischen den Hauptbahnhöfen Leipzig und Dresden eingerichtet. So müssen die Reisenden von Leipzig zunächst mit dem RE50 nach Oschatz fahren und dort mit dem Bus weiter nach Priestewitz im Landkreis Meißen. Von dort geht es wieder mit dem Zug nach Dresden. Die Fahrzeit verlängert sich dadurch deutlich.
Die Bahn bitte die Reisenden, sich über Ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informierten.
