Warmes Essen trotz Stromausfalls? Berlin setzt auch auf die Bundeswehr, um die Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.
Zu Bewältigung des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten hofft die Hauptstadt auf Hilfe der Bundeswehr. Man wolle die "Kompetenzen der Bundeswehr mit einbeziehen", sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner. Er habe dazu mit verschieden Stellen der Bundesregierung telefoniert, so der CDU-Politiker, etwa mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU). "Die Bundesregierung steht zur Verfügung, uns hier in dieser Krise zu unterstützen."
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, die Bundeswehr könne etwa bei der Versorgung der Menschen mit warmem Essen helfen. "Ich bin dankbar, wenn die Bundeswehr uns da unterstützen kann."
Der Anschlag auf Kabel sorgt seit dem frühen Samstagmorgen für einen großen Stromausfall, von dem zunächst 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Unternehmen betroffen waren. Inzwischen konnten 7.000 Haushalte und 150 Gewerbekunden wieder angeschlossen werden, wie Stromnetz Berlin mitteilte. Betroffen sind die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.
