Handy leer, keine Informationen? Das THW unterstützt Berlinerinnen und Berliner nach dem Blackout – auch mit mobilen Stromaggregaten.
Nach dem großen Stromausfall im Südwesten Berlins ist auch das Technische Hilfswerk (THW) im Einsatz. Ehrenamtliche Einsatzkräfte aus allen zwölf Berliner Ortsverbänden und aus Brandenburg seien in den Bezirk Steglitz-Zehlendorf beordert worden, sagte ein Sprecher. Ein Teil steht zum Beispiel am S-Bahnhof Zehlendorf bereit, um Bürgern Hilfestellung zu geben. Das kann ein Anruf sein, eine kurze Aufladung des Handys oder eine Information.
Spezialisten des THW bringen außerdem mobile Stromaggregate in das Gebiet. "Damit können wir eine Notversorgung von bestimmten Gebäuden sicherstellen, etwa Seniorenheime", erläuterte der Sprecher. Die Stromaggregate unterschiedlicher Größe dienten auch als Notfall-Reserve, sollten entsprechende Anlagen etwa von Krankenhäusern ausfallen.
Der Stromausfall dauert seit Samstagfrüh an. Am frühen Morgen hatte der Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde wichtige Leitungen beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Dem für politische Straftaten zuständigen Staatsschutz lag ein Bekennerschreiben vor, das nach offiziellen Angaben auf Echtheit geprüft wurde.
