Die USA greifen Venezuela an und nehmen Staatschef Maduro fest. Am Brandenburger Tor demonstrieren kurzfristig einige Hundert Menschen dagegen. Sie fordern von Deutschland Konsequenzen.
Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin gegen den US-Angriff auf Venezuela protestiert. Die Demonstrantinnen und Demonstranten am Brandenburger Tor forderten, die Bundesregierung und die Vereinten Nationen sollten die Militäraktion offiziell verurteilen und sich für die Freilassung des von US-Kräften festgenommenen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro einsetzen. Zu sehen waren vor allem Plakate linker Gruppen.
Eine der Teilnehmerinnen sagte, sie sei da, "weil ich es einfach unmöglich finde, dass jemand ein fremdes Land überfällt und den Präsidenten entführt und bei sich vor Gericht stellt". Außerdem hätten die USA in Venezuela nichts zu suchen. Ein Demonstrant sagte, er sei schockiert über die Gewalt, die gerade von den USA ausgehe gegen andere Staaten.
Die USA hatten bei einem Angriff auf Venezuela Staatschef Maduro und dessen Ehefrau gefasst. US-Spezialkräfte nahmen Maduro fest.
