Nach dem Millionendiebstahl aus einer Sparkasse in Gelsenkirchen ist ein weiterer Vorfall aus Bonn bekannt geworden. Verbindungen zwischen beiden Fällen gibt es aber nicht.
Nach einem Golddiebstahl aus Schließfächern einer Bonner Sparkasse hat die Polizei Details zum Tatverdächtigen mitgeteilt. Demnach handelt es sich um einen 22 Jahre alten ehemaligen Mitarbeiter der Bankfiliale.
Am 17. Dezember sei die Polizei von der Leitung der Bankfiliale darüber informiert worden, dass zwei Schließfächer von Privatkunden aufgebrochen und geleert worden seien. Aus beiden seien Wertsachen entwendet worden, überwiegend Gold mit einem hohen Gesamtwert.
Die Ermittlungen hätten einen Tatverdacht gegen den 22-Jährigen ergeben. Mit richterlichem Beschluss hätten die Ermittler dann am 19. Dezember die Wohnung des Verdächtigen sowie dessen Nebenwohnsitz durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt. Der 22-Jährige wurde aufs Polizeipräsidium gebracht, doch dann wieder entlassen. Es hätten keine Haftgründe wie Verdunkelungs-, Flucht- oder Wiederholungsgefahr vorgelegen, sagte eine Polizeisprecherin.
Mit dem Millionendiebstahl aus der Sparkasse in Gelsenkirchen habe der Bonner Fall nichts zu tun, sagte sie.
