Antonio Rüdiger engagiert sich schon länger für Menschen in Sierra Leone. Während der Winterpause reist der Fußballprofi erneut nach Westafrika - und zum ersten Mal in die Heimatregion seiner Mutter.
Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat in der Weihnachtspause die afrikanische Heimat seiner Mutter besucht und dort soziale Projekte angeschoben. "Reisen wie diese geben mir in der kurzen Winterpause mehr Energie, als es jeder Urlaub woanders könnte", sagte der 32 Jahre alte Profi von Spaniens Rekordmeister Real Madrid während seines siebentägigen Aufenthalts in Sierra Leone.
Der Innenverteidiger kehrte nach der Winterpause am 29. Dezember zurück zu seinem Club, um das Training mit der Mannschaft wieder aufzunehmen. Real trifft am Sonntag in der Liga auf Betis Sevilla, anschließend steht das Halbfinale im spanischen Supercup gegen Atlético Madrid an.
Rüdiger war nach eigenen Angaben beim dritten Besuch in Sierra Leone zum ersten Mal im Kono-Distrikt, der Heimatregion seiner Mutter. Dort sicherten lokale Stammeshäupter und Verwalter seiner Stiftung laut Mitteilung seiner Berateragentur offiziell eine Fläche von vier Hektar Land zu. Dort solle zukünftig ein Zentrum für Lernen, Bildung und Jugendentwicklung entstehen.
Rüdiger empfängt Menschen mit Behinderungen
Im westafrikanischen Sierra Leone leitet er bereits eine Reihe humanitärer Initiativen. Am ersten Weihnachtstag empfing Rüdiger als Gastgeber Menschen mit Behinderungen. "Jedes Mal, wenn ich zurückkomme, lerne ich etwas Neues", sagte der Abwehrspieler.
Bei Real läuft sein Vertrag im Sommer 2026 aus.
