Auf dem Weg zum goldenen Adler für den Tournee-Gesamtsieger holt Domen Prevc den nächsten Erfolg. Aus dem deutschen Team sind weiter Felix Hoffmann und Philipp Raimund vorn vertreten.
Der slowenische Skispringer Domen Prevc hat auch den zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee gewonnen und die deutschen Aussichten auf einen Gesamtsieg weiter geschmälert. Prevc kam beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf 143 und 141 Meter und distanzierte damit wie in Oberstdorf die Konkurrenz.
Als beste Deutsche schafften es Felix Hoffmann, der nach Versuchen auf 134 und 136 Meter Sechster wurde, und Philipp Raimund (7.) unter die besten Zehn. Zwar ist der 28 Jahre alte Hoffmann in der Gesamtwertung nach den beiden deutschen Stationen ordentlich im Rennen, doch hat sich Prevc schon deutlich abgesetzt. Das Podium komplettierten vor 22.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher.
Wellinger und Geiger ohne Punkte
Andreas Wellinger und Karl Geiger verpassten den Sprung in den zweiten Durchgang. Wellinger als 32. und Geiger als 33. verloren ihre K.o.-Duelle und holten wie schon beim Tournee-Start im Allgäu keine Weltcup-Punkte. Der Slowene Timi Zajc wurde wie in Oberstdorf wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert. Er wird nun für die beiden Wettbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen gesperrt.
