Für Eintracht Frankfurt geht es um viel in dieser Woche, ein neuer Chefcoach soll her. Sportchef Krösche beschreibt das Anforderungsprofil.
Eintracht Frankfurt setzt nach der Trennung von Dino Toppmöller auf die Interimslösung um Dennis Schmitt und will sich bei der Suche nach einem Nachfolger nicht drängen lassen. "Dennis ist schon länger bei uns, er hat gerade seinen Fußballlehrer abgeschlossen. Er ist jemand, der eine gewisse Erfahrung hat und als Co-Trainer auch schon höher gearbeitet hat. Ich glaube, dass er einen neuen Impuls setzen kann", erklärte Sportvorstand Markus Krösche bei einer Pressekonferenz des Fußball-Bundesligisten.
Meier und Fießer mit auf der Bank
Der bisherige U21-Trainer Schmitt (32) betreut die Mannschaft zusammen mit dem früheren Torjäger und aktuellen U19-Coach Alexander Meier und Jan Fießer, der als einziger von Toppmöllers Assistenten bleibt, in der anstehenden Champions-League-Partie. Die Hessen spielen am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) bei Karabach Agdam in Aserbaidschan. Bisher gab es nur vier Punkte aus sechs Partien, die Eintracht belegt Rang 30 und bangt ums Weiterkommen.
Ob das Interimstrio um Schmitt, der in Belgien Co-Trainer bei Royal Mouscron und VV St. Truiden war, auch in der nächsten Bundesliga-Partie am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf der Bank sitzt, ließ Krösche offen: "Dennis Schmitt ist bis auf weiteres der Cheftrainer, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen."
"Über Namen diskutieren wir hier jetzt nicht"
Berichte, wonach der frühere Bundesligacoach Marco Rose ein Kandidat für die Toppmöller-Nachfolge ist, wollte Krösche nicht kommentieren "Über Namen diskutieren wir hier jetzt nicht", sagte er. Zum Anforderungsprofil sagte der Eintracht-Sportchef: "Wir haben das Ziel, international zu spielen. Wir wollen jemanden als Trainer verpflichten, der natürlich offensiven Fußball und auch mutigen Fußball spielen lässt, und andererseits auch in der Lage ist, Spieler weiterzuentwickeln."
