Kälteeinbrüche und höhere Gaspreise lassen die Heizkosten 2025 spürbar steigen. Doch manche Regionen kommen glimpflich weg.
Verbraucher müssen sich für das vergangene Jahr auf höhere Heizkosten einstellen. Niedersachsen und Bremen kommen dabei im Vergleich aber glimpflicher weg als viele andere Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox sowie des Energiedienstleisters Techem, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorliegen.
Der Prognose von Techem zufolge dürften die Heizkosten 2025 im Schnitt um 8,6 Prozent gegenüber 2024 steigen. Für Niedersachsen dürften das Plus demnach bei 5,9 Prozent liegen, für Bremen bei 7,1 Prozent. Die Prognose basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet.
Gründe seien ein höherer Verbrauch wegen eines vergleichsweise kalten Februars sowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall. Auch seien die Gaspreise etwas gestiegen. Die teils deutlichen regionalen Unterschiede beruhen nach Angaben der Energieexperten auf den örtlichen Wetterbedingungen.
