Der Abgang von Aufbauspieler Eli Brooks, der eine Ausstiegsklausel im Vertrag nutzte, hat Triers Basketballer arg geschmerzt. Jetzt ist sein Nachfolger da.
Die Gladiators Trier haben den amerikanischen Point Guard Steven Ashworth verpflichtet. Der 25-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit Option auf Verlängerung, teilte der Basketball-Bundesligist mit. Ashworth soll vorbehaltlich der Medizinchecks und bürokratischen Hürden schnellstmöglich sein Debüt bei Tabellenfünften geben.
Die Trierer hatten zuvor Leistungsträger Eli Brooks zum spanischen Club BAXI Manresa ziehen lassen müssen. Der aus Utah stammende Ashworth machte im Team der Creighton University in der NCAA auf sich aufmerksam, fand dann aber bei der NBA-Draft keine Berücksichtigung. Kurz danach nahmen ihn die Indiana Pacers unter Vertrag und setzten ihn in ihrem G-League-Team Noblesville Boom ein.
Startschuss für Karriere in Europa
Dort gehörte Ashworth mit 12,1 Punkten, 6,4 Assists und einer Dreierquote von 50,8 Prozent bei viereinhalb Versuchen pro Spiel zu den stärksten Akteuren. "Er ist ein Spieler, der sehr gefährlich von außen ist, aber auch extrem gut als Playmaker agieren kann und in der Lage ist für andere zu kreieren", sagte Triers Trainer Jacques Schneider. "Er kann schnell spielen und hat einen hohen Basketball-IQ. Er ist extrem heiß darauf, seine Karriere hier in Europa zu starten und unseren Weg mitzugehen."
