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Radikalisierung im Netz: Gefahren im Internet - Wie das LKA Kinder stärken will

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Friday, February 20, 2026

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Radikalisierung im Netz: Gefahren im Internet - Wie das LKA Kinder stärken will
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Chats, Streams, Games: Warum das Internet für Kinder gefährlich werden kann – und wie eine neue Expertengruppe dagegen vorgeht.Kinder und Jugendliche sollen besser vor den Gefahren im digitalen Raum geschützt werden. Dazu hat das Landeskriminalamt (LKA) eine Expertengruppe eingesetzt. "Unser erkl...

Chats, Streams, Games: Warum das Internet für Kinder gefährlich werden kann – und wie eine neue Expertengruppe dagegen vorgeht.

Kinder und Jugendliche sollen besser vor den Gefahren im digitalen Raum geschützt werden. Dazu hat das Landeskriminalamt (LKA) eine Expertengruppe eingesetzt. "Unser erklärtes Ziel ist, jungen Menschen, die aufgrund ihrer Entwicklung noch leicht beeinflussbar sind, wirksamen Schutz und Unterstützung anzubieten", sagte LKA-Präsident Thorsten Massinger laut Mitteilung.

Kinder "nicht aus dem Internet aussperren"

Die Gruppe mit kriminalpolizeilicher und wissenschaftlicher Expertise legt demnach Schwerpunkte auf die Analyse von Radikalisierungen und Gefährdungen im Netz, die Konzeption und Weiterentwicklung von digitalen Präventions- und Aufklärungsangeboten sowie auf Beratung. 

"Wir wollen Kinder und Jugendliche nicht aus dem Internet aussperren - wir wollen sie darin stark machen", erklärte der LKA-Präsident. "Wer die Mechanismen von Manipulation, Hassrede und Propaganda versteht, kann sich besser schützen. Das kann nur gesamtgesellschaftlich gelingen." Auch Eltern und weitere Bezugspersonen sollen handlungsstark werden. 

Radikalisierung beginnt oft im Internet

Das Landeskriminalamt weist darauf hin, dass Radikalisierungsprozesse oft im digitalen Raum beginnen - in Chats, Streams oder Games. Online-Formate bieten demnach einen schnellen Zugang zu extremistischen Inhalten, Narrativen und Akteuren. 

Weitere Gefahren sind sexualisierte Gewalt im Netz, Cybermobbing, Konfrontation mit Hassrede, Diskriminierung und menschenfeindliche Inhalte. Dem LKA zufolge greifen die verschiedenen Phänomene oft ineinander, Erfahrungen etwa mit Ausgrenzung und Hasskommunikation könnten Radikalisierungsprozesse begünstigen.

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