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BeziehungsstreitFrau2 hours ago

Tödlicher Beziehungsstreit: Tödlicher Stich ins Herz: Angeklagter bestreitet Absicht

stern.de

Thursday, February 12, 2026

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Tödlicher Beziehungsstreit: Tödlicher Stich ins Herz: Angeklagter bestreitet Absicht
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Ein Streit mit ihrem Partner endet für eine Frau tödlich. Ihr Freund behauptet später bei der Polizei, ein anderer Mann habe die Tat begangen. Vor Gericht ändert er seine Aussage.Ein Mann, der seine Freundin mit einem Stich ins Herz getötet haben soll, hat beim Prozessauftakt im Frankfurter Landg...

Ein Streit mit ihrem Partner endet für eine Frau tödlich. Ihr Freund behauptet später bei der Polizei, ein anderer Mann habe die Tat begangen. Vor Gericht ändert er seine Aussage.

Ein Mann, der seine Freundin mit einem Stich ins Herz getötet haben soll, hat beim Prozessauftakt im Frankfurter Landgericht eine vorsätzliche Tat bestritten. Seiner Einlassung zufolge war die Frau ihm ins Messer gelaufen, das er während ihres heftigen Streits vor sich gehalten habe. Er habe gehofft, sie werde beim Anblick des Messers Angst bekommen und gehen, las seine Rechtsanwältin die vorbereitete Erklärung vor. Sie sei jedoch auf ihn losgegangen, um "ihm die Augen auszukratzen", dabei sei das Messer in ihren Körper eingedrungen.

Die Staatsanwaltschaft geht bei der Tat vom frühen Abend des 28. September 2024 in einer Wohnung mitten in Bad Homburg von einer vorsätzlichen Tötung aus. Bei dem Streit habe sich die Frau so heftig gewehrt, dass ihr mehrere Fingernägel abgebrochen seien, hieß es in der Anklage. Dann habe der Mann sie auf einer Matratze fixiert und ihr das Messer "kraftvoll" in die Brust gestoßen. Den Angaben zufolge versuchte er, die Blutung zu stoppen und alarmierte den Notruf. Die Frau starb kurze Zeit später in der Klinik. 

Falsche Verdächtigung?

Zudem wirft die Anklagebehörde dem 44-jährigen Italiener falsche Verdächtigung vor. Er hatte bei der Polizei einen anderen Mann als Täter angegeben, der am Abend plötzlich vor der Tür gestanden und auf die Frau eingestochen habe. Dieser Mann wurde kurzzeitig festgenommen. Wenige Tage nach der Tat klickten bei dem nun Angeklagten die Handschellen, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Die falschen Angaben seien in einem Zustand der "Panik und Überforderung" geschehen, hieß es dazu in der verlesenen Einlassung. 

Die Familie der getöteten Frau berichtete im Zeugenstand von früheren Gewalttätigkeiten des Angeklagten. So sei die Frau mehrfach mit blauen Flecken zu Hause erschienen. Einmal habe er zudem ein Messer in ihren Oberschenkel gerammt. 

Nach der bisherigen Planung will die Schwurgerichtskammer am 23. März ihr Urteil verkünden.

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