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Frühstück de Luxe: Wer hat das perfekte Timing? Fünf beliebte Eierkocher im Test

stern.de

Monday, February 2, 2026

23 min read
Frühstück de Luxe: Wer hat das perfekte Timing? Fünf beliebte Eierkocher im Test
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Der große stern-Eierkocher-Test 2026: Welche Eierkocher überzeugen mit ihrer Bedienung, und welche bereiten das Frühstücksei auf den Punkt zu? Fünf Modelle im Test.Eier kochen im Topf: Nichts leichter als das – oder? Es gibt Eier, die trotz Anpieksen im Wasser einfach aufplatzen. Dann muss schnel...

Der große stern-Eierkocher-Test 2026: Welche Eierkocher überzeugen mit ihrer Bedienung, und welche bereiten das Frühstücksei auf den Punkt zu? Fünf Modelle im Test.

Eier kochen im Topf: Nichts leichter als das – oder? Es gibt Eier, die trotz Anpieksen im Wasser einfach aufplatzen. Dann muss schnell Salz her oder Essig, um eine größere Schweinerei zu verhindern. Selbst wenn alles gut geht, gilt es, die Zeit im Blick zu behalten, während man etwa den Tisch deckt. Wer da mit simplem Auf-die-Uhr-Gucken operiert oder vergisst, einen Timer einzustellen, wird oftmals mit steinharten Frühstückseiern bestraft. Ein guter Eierkocher soll den Sonntagmorgen retten. Zwei unserer fünf Kandidaten können sogar mehr als nur Eier kochen und verlegen sich auf Wunsch auch aufs Pochieren. Wie den Geräten ihre Arbeit gelungen ist, lesen Sie in den Einzeltests.

Eierkocher Test: Diese Geräte waren dabei

Weitere lohnende Eierkocher

Folgende Eierkocher haben wir nicht selbst getestet, sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen:

Fazit: Diese Eierkocher konnten im Test überzeugen

Keiner der Eierkocher hat im Test enttäuscht, drei Geräte haben sich aber Auszeichnungen verdient: Zum Testsieger haben wir den elektronisch gesteuerten Rommelsbacher ER600 gekürt. Er bereitet bis zu sechs Eier auf den Punkt zu und ist dabei der Schnellste seiner Klasse. Als Extra liefert der Hersteller außerdem einen Pochiereinsatz für zwei Eier mit. Die UVP ist mit rund 47 Euro zwar recht knackig, bei Onlinehändlern ist das Gerät aber oft für weniger als 40 Euro zu haben.

Zum Preistipp hat es der durch die Wassermenge gesteuerte Drei-Eier-Kocher Gastroback Mini 42800 gebracht: Ein gut ablesbarer Messbecher erleichtert die Handhabung, die Härtegrade trifft das wertig wirkende Gerät perfekt. Das gelingt ihm in besonders kurzen Kochzeiten. Als Extra bringt der Gastroback eine praktische Warmhaltefunktion mit. Die UVP von rund 30 Euro unterbieten Online-Händler derzeit deutlich.

Es ist mit einer UVP von knapp 70 Euro das teuerste Gerät im Test – aber eben auch das mit dem markantesten Aussehen: Der kuppelartige Deckel des elektronisch gesteuerten Eierkochers WMF Stelio setzt einen charmanten Akzent in der Küche und macht ihn zu unserem Design-Tipp. Übrigens: Auch das originellste unter den Testgeräten gibt es derzeit weit unter dem Herstellerpreis (Stand: 29.01.2026).

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Eierkocher

 Rommelsbacher ER600Gastroback Mini 42800WMF Stelio Philips 3000 HD9137Caso E3Arendo Sixcook*Emerio EB-123177.1*Gourmetmaxx Design Eierkocher*
Gesamteindruck (max. 5 Sterne)⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Testsieger
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Preistipp
⭐️⭐️⭐️⭐️

Designtipp
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Nicht in der WertungNicht in der WertungNicht in der Wertung
Max. Anzahl Eier63763661
GarzeitregelungelektronischWassermengeelektronischWassermengeelektronischWassermengeWassermengeWassermenge
Kochzeit weich/mittel/hart (Min.)8/10/138/7/128/12,5/166/8/148/13/15Nicht in der WertungNicht in der WertungNicht in der Wertung
Pochierfunktionjaneinneinjaneinneinneinnein
Messbecher m. Eierstecherjajajajajajajaja
Kontrollleuchtejajajajajajajaja
SignaltonjajajajajajaSprachausgabeja
Kabellänge (cm)7070957085759075
Maße L x B x H (cm)22,8 x 10,5 x 13,119,5 x 6,7 x 14,518,2 × 18,2 × 15,618,5 x 13,4 x 1421,5 x 7,5 x 13,5 22,0 x 13,5 x 12,019 x 17,5 x 158,0 x 7,6 x 13,7
Gewicht (kg)0,70,541,050,560,50,671,10,3
Preis (UVP)46,99 Euro29,99 Euro69,99 Euro39,99 Euro24,99 Euro69,99 Euro59,99 Euro24,99 Euro

* Herstellerangabe

So haben wir die Eierkocher ausgewählt

Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Eierkocher-Test ausgewählt:

  • Marken- bzw. bekannter Hersteller im getesteten Bereich
  • gute Verfügbarkeit in bekannten Onlineshops wie Amazon oder Otto
  • erschwingliche Preise
  • breites Ausstattungsspektrum

So haben wir getestet

Zunächst steht das Auspacken an: Ist alles an Bord, stimmt die Optik und wirkt die Verarbeitung hochwertig? Sind Größe und Gewicht alltagstauglich, sodass der Kocher nicht zu viel Platz wegnimmt und leicht im Küchenschrank Platz findet? Bei diesem ersten Check schließen wir auch mögliche Beschädigungen am Gerät aus.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Kochprinzip: Steuert der Kandidat den Garprozess über die Wassermenge oder elektronisch? Ebenso fließen in die Bewertung ein, wie einfach das Gerät bedienbar ist, welche Signaltöne es ausgibt, ob ein Kontrolllicht vorhanden ist und ob ein gut ablesbarer Messbecher mit Eierstecher zum Lieferumfang gehört. Und das Wichtigste: Kocht das Gerät die Eier nach Wunsch perfekt weich, mittelhart oder hart und wie lange braucht es jeweils dafür? Wir verwendeten stets mittelgroße, bei Raumtemperatur gelagerte Eier; in den kleinen Geräten für bis zu drei Eier kochten wir je ein Ei in den drei Härtegraden, in den größeren für bis zu sechs bzw. sieben Eier jeweils zwei Eier. Zwei Testgeräte erlauben zusätzlich, Eier zu pochieren. Im Test durften sie zeigen, wie gut sie das können.

Zum Schluss geht es an die Reinigung – denn schließlich sollen die Geräte nach Benutzung keine große Arbeit machen.

1. Das Glanzstück: Rommelsbacher ER600

Optik
Gut schaut er aus, der Eierkocher ER600 von Rommelsbacher: Sein Gehäuse besteht zum Großteil aus Edelstahl, auch die Heizwanne glänzt makellos in diesem Material. Die transparente Abdeckung sowie der Eierträger aus schwarzem Plastik besitzen zwei außen liegende Griffe. Das Eierkochen steuert das Gerät elektronisch, daher besitzt es einen wertig wirkenden Drehregler, der beim Verstellen ein leises Rastgeräusch hören lässt. Rommelsbacher liefert auch einen Pochiereinsatz für zwei Eier mit und außerdem einen Messbecher mit Eierstecher. Nicht zuletzt ist der Kocher auch schön kompakt, obwohl er es mit sechs Eiern zugleich aufnimmt. Wertig wirkt er obendrein. Keine Klagen also bei der Sichtprüfung des Geräts.

Eier kochen
Dank elektronischer Garzeitregelung ist das Befüllen mit Wasser einfach: Exakt 115 Milliliter genehmigt sich der Kocher, was dem Füllstrich auf dem Messbecher entspricht. Unten am Messbecher ist der Eierstecher. Er hat eine winzige Abdeckung, die sicher schnell verloren geht. Die Eier setzen Sie kopfüber ein, also mit dem schmalen Ende nach unten.

Dieser Kocher bietet nicht nur drei Härtegrade, sondern auch individuelle Einstellungen. In unserem Test gelangen die weichen Eier ausgezeichnet. Im Ergebnis bekamen wir ein flüssiges Eigelb in einer festen Eiweißhülle serviert. Bei den kernweichen Eiern erhielten wir nach rund zehn Minuten ebenfalls ein perfektes Ergebnis. Mit der Einstellung "hart" wurden Eiklar und Dotter wie gewünscht fest, für unseren Geschmack war das Eigelb aber schon etwas zu trocken und bröselig.

Auch den Pochiereinsatz probierten wir aus. Diesen ölten wir zunächst etwas ein, damit nichts anbacken konnte, dann gaben wir die aufgeschlagenen Eier in die beiden Mulden. Achtung, bei dieser Zubereitungsart signalisiert der Kocher nicht, wenn die Eier fertig sind. Stattdessen sollen wir laut Bedienungsanleitung "10–12 Minuten garen lassen". Das heißt, Sie müssen sich in diesem Fall selbst einen Timer stellen, was wir unpraktisch finden. Wir haben uns für eine Garzeit von 10,5 Minuten und eine Einstellung zwischen "kernweich" und "hart" entschieden. Die Eier wurden damit hart; wer also eine weiche Konsistenz möchte, sollte deutlich unter 10 Minuten bleiben. Wie auch beim Philips-Eierkocher bekam das Eiweiß durch das Pochieren eine leicht gummiartige Konsistenz – es ist Geschmacksache, ob Sie dies als störend empfinden. Uns hat sie nicht zugesagt.

Eierkocher Test: Rommelsbacher ER600
Der Rommelsbacher ER600 ist unser Testsieger der Eierkocher. Seinen Pochiereinsatz empfanden wir als nützlich
© Birgit Lachmann

Reinigung
Nach den Testrunden genügte ein Spritzer Spülmittel, um die Einsätze zu säubern, kurz abgetrocknet waren sie wieder tipptopp. Auch die Heizwanne sollte jedes Mal dem Spüllappen bzw. einem Essigtuch begegnen, denn der Edelstahl ist anfällig für Kalkablagerungen. Das zeigte sich nach einigen Durchgängen mit – zugegeben hartem – Wasser und einfachem Auswischen. Wir füllten also gemäß Herstellerempfehlung eine Essig-Wasser-Mischung ein und ließen das Ganze circa 20 Minuten stehen, bevor die Lösung im Ausguss landete. Nach dem Abtrocknen strahlte die Edelstahlwanne dann wieder.

Fazit
Am Rommelsbacher ER600 für bis zu sechs Eier gibt es nichts auszusetzen. Er ist hochwertig verarbeitet, benötigt nur wenig Stellplatz und bringt als Extra einen Pochiereinsatz für zwei Eier mit. Im Test kochte er alle Eier wie gewünscht, signalisierte zuverlässig das Kochzeit-Ende und schaltete sich ebenso zuverlässig automatisch ab. Wenn man das Haar in der Suppe sucht, kann man das winzig geratene Abdeck-Hütchen für den Eierstecher kritisieren, das sicher schnell verloren geht. Außerdem wünschen wir uns eine Zeitschaltuhr fürs Pochieren. Ansonsten ist der Rommelsbacher-Kocher aber rundum gelungen.

2. Der Schnelle: Gastroback Mini 42800

Optik
Der Eierkocher von Gastroback kocht bis zu drei Eier auf einmal. Das Gerät glänzt mit einem wertig wirkenden Edelstahlgehäuse, während Boden und Eierträger aus schwarzem Kunststoff bestehen. Die robust wirkende Heizwanne ist aus einem Guss und verfügt laut Hersteller über eine Antihaftbeschichtung. Der Deckel ist transparent, sein Griff sitzt außen auf dem des Eierträgers. Vorn am Gehäuse befindet sich ein runder Ein-Aus-Knopf. Gastroback legt einen Messbecher mit Eierstecher bei. Unser Testgerät wies keine offensichtlichen Schäden auf und machte einen vertrauenserweckenden Eindruck.

Eier kochen
Beim Gastroback-Kocher steuern Sie den gewünschten Härtegrad über die Wassermenge. Diese bestimmen Sie mit dem mitgelieferten Messbecher: Seine Skalen zeigen die Mengen für die Härtegrade "weich", "mittel" und "hart" für jeweils ein, zwei oder drei zu kochende Eier an. Dank des schmalen Designs des transparenten Kunststoff-Messbechers liegen die Füllstriche angenehm weit auseinander, sodass die benötigte Menge recht einfach ablesbar ist.

Nach dem Entfernen von Deckel und Eierträger füllten wir zunächst Wasser für ein weich gekochtes Ei ein und setzten den Träger wieder auf. Dann folgte das bei allen Eierkochern übliche Prozedere: Ei an der runden Seite anstechen, mit dieser Seite nach oben in die Mulde des Eierträgers geben und Deckel aufsetzen. Beim Drücken des Startknopfs hielten wir den Kocher unten fest. Dies empfiehlt auch der Hersteller, da das Gerät sonst verrutscht. Ein fester Stand hätte uns besser gefallen. Ist das Ei fertig, ertönen vier Doppelpiepser – in diesem Fall war es nach rund fünf Minuten so weit. Nun wechselt das Gerät für 30 Minuten in den Warmhaltemodus, der sich aber nur für die hart gekochte Variante eignet, da Eier beim Warmhalten noch nachgaren. Meist ist es also besser, den Kocher nach dem Garen abzuschalten.

Eierträger und Deckel sollen wir laut Betriebsanleitung zusammen entnehmen, allerdings gab es in den Tests leichte Schwierigkeiten damit, weil die Teile am Kocher festhingen, eventuell durch den beim Kochen entstandenen Unterdruck. Wir mussten deshalb das Gerät festhalten, was etwas nervte. Schließlich landete das Deckel-Träger-Duo mithilfe eines Topflappens in der Spüle und wir nahmen den Deckel ab. Das Ergebnis nach dem Abschrecken: Das weiche Ei gelang dem Gastroback perfekt in rund 5 Minuten. Auch unser Versuch mit der Stufe "mittel" brachte in rund 7 Minuten ein ausgezeichnetes Ergebnis, harte Eier servierte der Gastroback ebenso gut nach rund 12 Minuten. Damit war er der schnellste Kocher im Test. Prima: Beim Hartkochen behielt das Eigelb genügend Feuchtigkeit und wurde nicht unangenehm trocken.

Eierkocher Test: Gastroback Mini 42800
Der beste wassergesteuerte Eierkocher im Test ist der Gastroback Mini 42800
© Birgit Lachmann

Reinigung
Um das abgekühlte und ausgesteckte Gerät zu reinigen, wischten wir die Heizwanne und die Außenseiten des Gehäuses mit einem feuchten Tuch ab. Für den Eierträger und Deckel benutzten wir etwas Spülmittel und trockneten beides ab; diese beiden Teile dürfen Sie aber auch bei niedriger Temperatur in die Spülmaschine geben.

Fazit
Für kleinere Haushalte ist der Gastroback Mini eine Top-Lösung. Er sieht nicht nur schick aus und benötigt wenig Platz, er ist auch leicht zu bedienen und gart bis zu drei Eier perfekt auf den Punkt – ob weich, mittel oder hart. Das gelingt ihm in besonders kurzen Kochzeiten. Ein Schönheitsfehler ist die Tatsache, dass wir das Gerät beim Hantieren öfter festhalten mussten. Doch damit können wir angesichts der Leistung leben. Die Reinigung ist dank der glatten Heizwanne einfach.

3. Der Gutaussehende: WMF Stelio

Optik
Mit seiner kuppelartigen Abdeckung aus Cromargan – so nennt WMF die Eigenmarke für rostfreien Edelstahl – ist der runde, mattschwarze Kocher WMF Stelio ein Hingucker. Auch die Heizwanne schimmert glatt in Edelstahl. Am Gerät glänzt ein Drehregler für die Härtegradwahl, der hingegen aus Kunststoff zu sein scheint. Die zylinderförmigen Griffe von Gerät, Abdeckung und Eierträger machen einen gediegenen Eindruck und greifen bei geschlossenem Gerät ineinander. Da der Stelio elektronisch gesteuert ist, liegt ein Messbecher mit nur einem Füllstrich bei; den Dorn zum Anstechen der Eier schützt eine sehr kleine Plastikabdeckung. Sollte diese einmal herunterfallen, dürfte es nicht einfach sein, sie wiederzufinden. Aufgrund seiner runden Form benötigt der Stelio mit seinem Durchmesser von rund 18 Zentimetern etwas mehr Stellplatz als ein rechteckiges Gerät.

Eier kochen
Der elektronisch gesteuerte Kocher bereitet bis zu sieben Eier zu. Unabhängig von der Anzahl kommt stets ein fast randvoll gefüllter Messbecher in die Heizwanne. Im Test kochten wir zunächst zwei Eier mit der Einstellung "weich". Dabei überraschte uns, dass der heiße Dampf nicht nur durch das dafür vorgesehene Loch im Deckel austrat, sondern auch zwischen dem Gerät und dem Eierträger bzw. Deckel. Sie sollten also während des Kochens vorsichtig sein. Dem Ergebnis schadete der entweichende Dampf nicht: Nach knapp 8 Minuten meldete der WMF das Ende der Kochzeit. Die großen Griffe machten es leicht, Deckel und Eierträger abzunehmen. Tadellos auch das Resultat: Das Eigelb war flüssig, das Eiklar fast komplett bissfest – prima. Wer’s noch weicher mag, verstellt den Regler ein bisschen. Für die mittelharten Eier brauchte der Kocher rund 12,5 Minuten, allerdings war das Gelb hier teils schon hart. Die harten Eier waren nach knapp 16 Minuten fertig – leider mit sehr trockenem Eigelb. Hier sollten ein paar Experimente mit den Härtegradbereichen die gewünschten Ergebnisse bringen. 

Der WMF-Kocher punktet mit einer Spezialfunktion, denn Sie können auch weiche, mittlere und harte Eier gleichzeitig zubereiten – Fortkochfunktion nennt das der Hersteller. Dabei entnehmen Sie die gewünschte Zahl Eier nach dem Weichkochen und drehen dann den Schalter weiter auf die Fortkochen-Symbole "mittel" oder "hart". Die verbliebenen Eier gart das Gerät dann weiter. Wir haben die Funktion mit drei Eiern ausprobiert – wie in unserem Test üblich mittelgroß und ungekühlt. Das weiche Ei brauchte wie gehabt rund 8 Minuten und gelang ausgezeichnet, doch dann enttäuschte das Feature: Nach weiteren 4,5 Minuten hatte unser mittleres Ei einen fast völlig festen Dotter. Das dritte Ei kochte noch einmal fast 5 Minuten und brachte wiederum das erwartete Resultat – auch wenn für unseren Geschmack das Eigelb zu trocken ausfiel. Möglicherweise funktioniert das "Fortkochen" mit größeren oder gekühlten Eiern besser. Zudem hat die Funktion ihre Tücken, da man gut aufpassen muss, dass man sich nicht am Dampf verbrüht oder am Gerät verbrennt.

Eierkocher Test: WMF Stelio
Hat seinen eigenen (Eier-)Kopf: der schicke Kocher von WMF
© Birgit Lachmann

Reinigung
Ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel sorgt nach der Verwendung für Sauberkeit des Kochers. Besondere Aufmerksamkeit benötigt dabei der Cromargan-Deckel, damit er auch weiterhin schön glänzt. Wenn Sie in einer Gegend mit hartem Wasser wohnen und die Heizwanne nicht nach jedem Gebrauch gründlich reinigen, kann das zu Kalkablagerungen führen, denen Sie mit Spülmittel nicht mehr beikommen. Dann muss ein Entkalker ran.

Fazit
Mit seinem schicken runden Design ist der Stelio von WMF eine Zierde für jede Küche. Sehr gut finden wir die Haptik. Die Abdeckung und der Eierträger sitzen nicht ganz bündig, was wir als Verbrühungsgefahr empfinden. Bei recht langen Kochzeiten gelangen uns nicht alle Eier auf Anhieb wie gewünscht – doch wie bei anderen elektronischen Kochern sollten Sie durch Ausprobieren die perfekten Einstellungen finden. Die Besonderheit des WMF, die Fortkochfunktion, hat ihre Tücken. Auch das Ergebnis war nicht durchgehend zufriedenstellend. Dank der Möglichkeit, sieben Eier zugleich zuzubereiten, ist der Stelio ein ordentlicher Küchenhelfer auch für größere Haushalte – zumal, wenn die Bewohner es stilvoll lieben. Das besondere Design hat aber auch seinen Preis.

4. Der fast perfekte Pochierer: Philips 3000

Optik
Erstaunlich kompakt präsentiert sich der Eierkocher von Philips, obwohl er sechs Eier auf einmal zubereiten kann. Gehäuse, Eierträger sowie ein Pochiereinsatz für drei Eier bestehen aus hochwertig wirkendem schwarzem Kunststoff. Die einzigen transparenten Teile sind der Messbecher sowie der Deckel mit zwei außen sitzenden Griffen. Am Boden des Bechers ist ein Eierstecher unter einer Abdeckung angebracht. Die Heizwanne weist eine kreisrunde, ca. sechs Zentimeter große Vertiefung auf, in der die Heizplatte sichtbar ist. Der Drehschalter an der Gehäusefront schaltet das Gerät ein und aus. Bei erster Prüfung gibt es keine Beanstandungen, das Gerät scheint gut verarbeitet.

Eier kochen
Der Philips-Kocher steuert den Härtegrad über die Wassermenge. An den Skalen des beiliegenden Messbechers können Sie das Wasser entsprechend der Anzahl der Eier sowie der bevorzugten Garstufe dosieren. Das fiel uns nicht ganz leicht, weil die Markierungen auf dem milchig-transparenten Plastik des Bechers schwer abzulesen sind und sehr nah beieinander liegen. Da hilft es eventuell, wenn Sie einen anderen Messbecher mit Milliliter-Angabe verwenden und die Tabelle in der Online-Bedienanleitung zu Hilfe nehmen, die die jeweils benötigte Wassermenge angibt. Eine weitere Skala ist fürs Pochieren gedacht. Hier wie beim Kochen gibt es die Garstufen "weich", "mittel" und "hart".

Wir wollten aber erst mal garen und befüllten den Philips zunächst mit der Wassermenge für zwei weich gekochte Eier, platzierten den Eierhalter, wobei man sorgfältig sein sollte, weil er sonst schief sitzt. Übrigens: Wenn Sie den Eierstecher-Schutz vergessen, ragt die Nadel hervor und man kann sich leicht selbst pieksen. Nach rund 6 Minuten waren die weichen Eier fertig. Für unsere mittelweichen Eier brauchte der Philips rund 8 Minuten und die harten Eier waren nach 14 Minuten fertig. Die Ergebnisse waren in allen drei Garstufen tadellos.

Nun ging’s ans Pochieren: Auf dem Messbecher ist nur die Wassermenge zum Pochieren von drei Eiern inklusive Garstufe angegeben. Wir wählten die mittlere Stufe, bestrichen die Mulden des Einsatzes mit etwas Öl und füllten das rohe Ei ein. Unter dem Deckel produzierte das Gerät ein ansehnliches Ergebnis: Mit einem Plastiklöffel konnten wir drei perfekt mittelweiche Eier aus den Mulden heben. Das Eiweiß hatte allerdings eine leicht gummiartige Konsistenz, die wir nicht optimal fanden. Dennoch ist der Einsatz hilfreich, da hier nicht so viel schiefgehen kann wie beim Pochieren im Kochtopf.

Eierkocher Test: Philips 3000
Kann Eier nicht nur kochen, sondern auch pochieren: der Philips 3000
© Birgit Lachmann

Reinigung
Die Reinigung gestaltet sich wie auch bei anderen Eierkochern unkompliziert: Nach dem Ausstecken und Auskühlen wischten wir das Gerät innen und außen mit einem feuchten Tuch ab. Den Pochierbehälter sowie den Eierträger bekamen wir mit etwas Spülmittel sauber, beides darf aber auch in die Spülmaschine. 

Fazit
Der schwarze Eierkocher von Philips ist solide verarbeitet und erledigt seine Aufgabe absolut zufriedenstellend – sowohl beim Garen als auch beim Pochieren. Nicht ganz perfekt ist der zugehörige Messbecher: Die eng zusammenliegenden Füllstriche sind auf dem milchigen Kunststoff schwer ablesbar und ohne Abdeckung ragt der Eierstecher aus dem Boden hervor. Beim Einsetzen der beweglichen Teile heißt es gut aufpassen und alles richtig herum platzieren, weshalb wir die Bedienung verbesserungswürdig finden. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen schicken, platzsparenden Kocher, der bis zu sechs Eier zubereiten und bis zu drei Eier pochieren kann.

5. Der Gemütliche: Caso E3

Optik
Aus dem Paket kommt ein schicker kleiner Eierkocher in schwarz-silberfarbenem Design. Abgesehen von der rundumlaufenden Edelstahlblende bestehen Gehäuse, Eierträger sowie der transparente Deckel des Caso E3 aus Plastik. Die Heizwanne weist in der Mitte eine circa 4 Zentimeter große Vertiefung auf, in der die Heizplatte zu sehen ist. Ein Drehregler erlaubt die Wahl von drei Härtegraden bzw. Härtegradbereichen, über dem Regler sitzt eine schmale Kontrollleuchte. Ein Messbecher liegt bei, eine Abdeckung des Eierstechers an dessen Boden schützt die Finger bei versehentlichem Berühren. Bei der Sichtprüfung gibt das Gerät keinen Anlass zur Klage. Mit seinen geringen Abmessungen findet sich auch in kleinen Küchen noch ein Platz.

Eier kochen
Am Anfang ist das Prozedere bei allen Eierkochern gleich: Deckel und Eierträger abnehmen und Wasser einfüllen. Da der Caso das Garen elektronisch steuert, braucht es hier stets die gleiche Menge Wasser, nämlich 100 Milliliter, was einem fast randvollen Messbecher entspricht. Nach dem Befüllen entfernen Sie die Abdeckung des Eierstechers, setzen den Träger wieder ein, stechen ein oder mehrere Eier am runden Ende an und stellen sie mit dem spitzen Ende nach unten in die Mulden des Eierträgers. Sobald der Deckel aufgelegt ist, kann es losgehen. Schon beim Einstecken des Kabels in die Steckdose gibt der Caso einen Signalton von sich. Das Gerät erlaubt die Einstellungen "sehr weich – weiche Eier", "kernweiche Eier" und "fest – harte Eier". Es ist darüber hinaus möglich, das Ergebnis innerhalb der Härtegradbereiche feiner einzustellen.

Mit dem Drehregler, der beim Ein- und Ausschalten ein deutliches Klicken von sich gibt und stufenlos verstellbar ist, wählten wir zunächst "weiche Eier", was das Gerät mit einem weiteren Signalton und dem Aufleuchten des Kontrolllichts quittierte. Nach rund 8 Minuten signalisierten drei Pieptöne das Ende der Kochzeit. Beim Abnehmen des außen liegenden Deckelgriffs ist es – wie bei allen Eierkochern – ratsam, einen Topflappen oder Ofenhandschuhe zu benutzen, um den restlichen heißen Dampf abzuhalten. Dasselbe gilt für die innen liegenden Griffe des Eierträgers, in dem Sie die Eier zum Abschrecken zur Spüle transportieren können. Das Resultat überzeugte: Das Gelb war noch flüssig und auch das Eiklar war teils noch nicht ganz bissfest.  Für unser mittelhartes Ei brauchte der Kocher knapp 13 Minuten, wobei das Eigelb teils hart geriet. Hier dürfte es helfen, den Härtegrad etwas herunterzuregeln. Dasselbe kann für die dritte Stufe gelten, denn mit der Einstellung "fest – harte Eier" wurde uns das Eigelb zu trocken.

Reinigung
Zum Säubern muss das Gerät ausgesteckt und ausgekühlt sein. Den Eierkocher wischten wir wie empfohlen mit einem feuchten Tuch ab, Eierträger und Deckel wurden problemlos mit etwas Spülmittel sauber. Den Deckel trockneten wir ab, um Wasserflecken zu vermeiden. 

Eierkocher Test: Caso E3
Günstig und dennoch elektronisch gesteuert: der Caso E3. Mit einem soliden Drehknopf wählen Sie die Härtegrade
© Birgit Lachmann

Fazit
Am Caso E3 gefallen uns neben der praktischen Größe und dem schicken Design auch die elektronische Steuerung, die ein akribisches Abmessen des Wassers je nach gewünschtem Härtegrad überflüssig macht. Weniger gut fanden wir die innen liegenden Griffe des Eiträgers – außen angebracht, würden sie ein sichereres Gefühl vermitteln, da man nicht in die Nähe des heißen Wassers käme. Im Test gelang das weiche Ei in acht Minuten sehr gut. Bis die beiden höheren Härtegrade erreicht waren, zog sich die Zeit jedoch in die Länge und die Ergebnisse konnten nicht ganz überzeugen; durch Ausprobieren der Härtegradbereiche finden Sie aber sicherlich die perfekten Einstellungen. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, freut sich über den Preis von rund 25 Euro.

Weitere interessante Eierkocher

Arendo Sixcook

Da findet sich was für jeden Küchenstil: Beim Arendo Sixcook haben Sie die Wahl zwischen diversen Designs – es gibt ihn in Schwarz, Grau, Schwarz/Silber, Weiß/Silber und Kupfer, wobei Letzteres besonders edel wirkt. Wie der englische Name schon sagt, bereitet dieser Kocher bis zu sechs Eier zu, den Härtegrad bestimmen Sie über die Wassermenge. Sind die Eier fertig, ertönt ein Signal, und wenn die Kinder dann mal wieder trödeln, erweist sich die Warmhaltefunktion als nützlich. Der Hersteller verspricht einen festen Stand durch "Antirutschgummifüße" am Gerät. Laut Kundenrezensionen ist die Reinigung einfach, da Kocheinsatz, Deckel und Messbecher spülmaschinengeeignet sind; beim Säubern der Edelstahl-Wanne hilft demnach ein Spritzer Essig. Online-Händler bieten den Sixcook derzeit deutlich unter der UVP von knapp 70 Euro an. Wer lieber nur drei Eier kocht, greift zum Schwestermodell Threecook.

Emerio EB-123177.1

Den Emerio-Eierkocher mit dem sperrigen Namen bekommen Sie in Weiß oder Schwarz/Silber. Er kann gleichzeitig weiche, mittlere und harte Eier kochen. Zudem ist er eine echte Quasselstrippe: Nach 8 Minuten verkündet der Emerio per Sprachausgabe "Die weichen Eier sind fertig", und Sie können diese entnehmen. Ohne dass Sie die Einstellungen ändern müssen, folgen nach 10 Minuten die mittelweichen und nach insgesamt 15 Minuten die harten Eier. Praktisch! Nutzer berichten in den Kommentaren, dass das wirklich gut funktioniert und ihnen die Sprachausgabe gut gefällt. Auch sonst sind die meisten vollauf zufrieden mit der Leistung des Kochers, loben das schicke Design und die Tatsache, dass der Messbecher in einem eigenen Staufach im Gerät Platz findet.

Gourmetmaxx Design Eierkocher

So klein und schon ein Eierkocher: Der Gourmetmaxx Design Eierkocher ist ein extrahandliches Gerät für die Zubereitung eines einzelnen Eis. Amazon-Käufer finden das gut, weil sie dafür nicht den Herd anwerfen müssen und weil der Winzling sich auch für kleine Küchen oder fürs Campen eignet. An Bord ist alles, was notwendig ist, um ein Ei weich, mittel oder hart zu kochen: ein Messbecher mit Eierstecher, ein Eiträger mit außen liegendem Griff und ein Deckel mit Dampfauslass, die auch in die Spülmaschine dürfen. Ist das Ei fertig, meldet sich der Kocher mit einem Signalton. Seine UVP liegt bei 24,99 Euro, die Variante für zwei Eier kostet 29,99 Euro.

Eierkocher: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was kostet ein guter Eierkocher?

Alle von uns getesteten Geräte haben eine ordentliche Qualität und kosten laut unverbindlicher Preisempfehlung zwischen rund 25 und 70 Euro. Meist ist der reale Kaufpreis aber um einiges niedriger. So bot Amazon etwa den Rommelsbacher ER600 in der Testphase für rund 38 statt 47 Euro an, den Gastroback Mini für rund 23 statt 30 Euro. Und den WMF gab es zum Testzeitpunkt für knapp 30 Euro statt zum UVP von fast 70 Euro. Ein guter Eierkocher kostet nach unseren Recherchen ab circa 20 Euro. Sie bekommen auch schon Geräte für weniger Geld – hier würden wir raten, die Kundenrezensionen besonders gründlich zu studieren, um in puncto Verarbeitungsqualität und Leistung sicherzugehen.

Sind Eierkocher sicher?

Prinzipiell geht von einem gut verarbeiteten Kocher keine besondere Gefahr aus, wenn er bestimmungsgemäß verwendet wird. Vorsicht ist aber wegen des heißen Dampfes geboten, mit dem die Geräte arbeiten: So sollten Sie es unbedingt vermeiden, während des Betriebs mit Händen oder Unterarmen über den Kocher zu geraten: Die Deckel haben Auslasslöcher, um überschüssigen Dampf nach außen zu leiten – es besteht höchste Verbrühungsgefahr! Vorsicht sollten Sie auch beim Abnehmen des Deckels walten lassen, denn dabei kann ebenfalls heißer Dampf austreten. Arbeiten Sie deshalb mit Topflappen oder gleich mit Ofenhandschuhen, um nicht mit dem Dampf in Kontakt zu kommen.

Wie viele Eier sollte Ihr Kocher auf einmal zubereiten können?

Wenn Sie üblicherweise nur wenige Eier zubereiten, ist ein Kocher für bis zu drei Stück empfehlenswert. Für die größere Familie, die WG oder häufige Frühstücks-Einladungen darf es ein Gerät sein, das sechs oder mehr Eier auf einmal gart.

Steuerung über die Wassermenge oder elektronisch – was ist besser?

Es gibt zwei Arten, die Garzeit zu regeln: Entweder geschieht dies über die Wassermenge, die in den Kocher gegeben wird, oder das Gerät arbeitet elektronisch. Vorteil der elektronischen Variante: Sie verwenden immer die gleiche Menge Wasser und müssen nicht akribisch abmessen. Mit etwas Experimentierfreude finden Sie auch die perfekten Einstellungen für den gewünschten Gargrad. Vorteile der Wassermengen-Methode: Diese Kocher bereiteten im Test die Eier schneller zu als die elektronischen Geräte und die Ergebnisse waren meist auf den Punkt. Am Ende funktionieren beide Varianten aber zuverlässig. Welchem Prinzip Sie den Vorzug geben, hängt also von Ihren Vorlieben ab.

Wie bekommen Sie stets das perfekte Kochergebnis?

Bedenken Sie, dass die Gewichtsklasse und die Kühlung einen Einfluss aufs Ergebnis haben, verwenden Sie idealerweise also immer die gleiche Eier-Gewichtsklasse und stets ungekühlte oder wahlweise immer gekühlte Eier. Steuert Ihr Gerät den Härtegrad über die Wassermenge, können Sie sich den Füllstrich für die gewünschte Konsistenz auf dem Messbecher markieren – das erleichtert das Abmessen mit den transparenten Gefäßen. Die elektronischen Kocher im Test bieten zu den typischen Gargraden "weich", "mittel" und "hart" zusätzlich Härtegradbereiche. Hier gilt es, die richtige Einstellung für den persönlichen Geschmack zu finden, falls die vorgegebenen Härtegrade nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Ist das einmal geschehen, sollten Sie täglich das für Sie perfekte Frühstücksei genießen können. 

Können Sie mit einem Eierkocher Strom sparen?

Die Zubereitung von zwei hart gekochten Eiern im Topf mit viel Wasser kostet viermal mehr Energie als im Eierkocher. Mit der richtigen Methode – dem Garen mit Deckel in Wasserdampf – soll das Kochen im Topf zwar ähnlich energieeffizient sein – aber vermutlich nicht so bequem wie mit einem Eierkocher.

Wie reinigen und pflegen Sie Eierkocher richtig?

Grundsätzlich muss der Eierkocher ausgesteckt und abgekühlt sein, wenn Sie mit dem Säubern beginnen. Im Normalfall genügt es, Deckel und Eierträger einfach mit einem Tropfen Spülmittel zu behandeln und abzutrocknen. Für Pochieraufsätze, die Sie vor dem Garen einölen und die mit dem Ei-Inneren direkt in Kontakt kommen, gilt das ebenso. Bei vielen Geräten ist es auch möglich, die entnehmbaren Teile in der Spülmaschine zu reinigen. Den Kocher selbst wischen Sie einfach mit einem trockenen oder feuchten Tuch ab, je nachdem, wie Sie eventuelle Flecken wie etwa Fingerabdrücke am besten wegbekommen. Auch für die Kochwanne genügt ein Trockentuch – es sei denn, es zeigen sich Kalkablagerungen. Sind diese gering, hilft oftmals ein mit etwas Haushaltsessig versehenes Küchenkrepp. Bei hartnäckigerer Verkalkung kann ebenfalls Essig zum Einsatz kommen – Sie füllen ihn dazu pur oder mit Wasser gemischt in die Heizwanne. Wie es dann weitergeht, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden: Mal erhitzen Sie die Flüssigkeit, mal lassen Sie sie einfach länger einwirken. Bei den Geräten im Testfeld weist einzig der Hersteller WMF darauf hin, dass Sie zum Entkalken keine rein auf Essig- oder Zitronensäure basierenden Substanzen verwenden dürfen; stattdessen empfiehlt er ein nicht näher bezeichnetes "geeignetes handelsübliches Entkalkungsmittel".

Quellen:Vattenfall

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